Louise von Ploennies lebte von 1803 bis 1872 und ist damit Zeitgenossin der Industriellen Revolution in Deutschland. In ihrem Gedicht "Auf der Eisenbahn" verbinden sich die Veränderungen im Rahmen der Industrialisierung mit liberalen Gedanken, so daß es der Zeit des poetischen oder bürgerlichen Realismus zugeordnet werden kann. Einer ihrer neun Kinder ist August von Ploennies, der Gründer der Blaufarbenfabrik Lautern (https://www.lagis-hessen.de/pnd/116246057)
Eisenbahngeschichte: manchmal ist es wie Schatzgräberei...
Ein Schatz ist ein Schatz ist ein Schatz... Nur wer ein »gülden Sonntagskind« sei, der könne ihn heben - in tiefem Schweigen, mit einem Erdspiegel...
Aber was kann ein Erdspiegel helfen, wenn der Schatz im Wasser versunken ist?
Rätselfrage: Wie oft kann man ein normales DIN A4 Blatt falten?
10 mal? 20 mal? oder nur 7 mal?
Auflösung: faltet man ein DIN A4 Blatt einmal, hat man DIN A5, zweimal = A6, dreimal = A7 (Karteikärtchen), viermal A8 - und jetzt wird es schon ziemlich klein und schwierig sauber zu kniffen! Bei sieben Faltungen ist definitiv Schluß. Man muß bedenken, daß man bei sieben Faltungen einen Papierstapel aus 128 Lagen erhält.
2021 - Eine neue Gedenk-Tafel wurde kürzlich im Eichwäldchen (August Wondra Wäldchen) in Lützelbach aufgestellt mit einem von August Wondra gemalten Bild und folgendem Text:
Der Aprilscherz von Fritz Ehmke im Onlinebrief des Verschönerungsvereins vom April 2021 konnte nun aufgelöst werden:
Wasser und Wein: zwei Flüssigkeiten, von denen der Odenwald nicht gerade viel bietet. Was den Wein betrifft: das war vor 350 Jahren anders. Zum Thema Wasser bzw. Gewässer hat der Mühltaler Torsten Schäfer, Umweltjournalist und Professor an der TH Darmstadt, 2021 das Buch "Wasserpfade - Streifzüge an heimischen Ufern" - veröffentlicht

Diese Zusammenstellung bekam ich von Günther Dekker zusammen mit einer wunderschönen alten Ansichtskarte vom Felsenmeer zu meinem Geburtstag... M. Hiller
Für viele ältere Mitbürger weckt das ehemalige Reichenbacher Schwimmbad schöne Erinnerungen an erfrischende Abkühlung und nette Erlebnisse. Ab dem 19.Mai 1927 bis in die 60er Jahre war das kleine Freibad im Höllacker der Freizeitspaß Nummer eins im Lautertal. Für viele bot das Bad erst einmal die Gelegenheit schwimmen zu lernen. Leider musste die Freizeiteinrichtung nach einem Todesfall durch Herzversagen geschlossen werden.
Hat der Flurname Hexenplatz etwas mit Hexentanz und Walpurgisnacht zu tun?
Im Südhessischen Flurnamenbuch werden die Wörter Hexe und Platz wie folgt beschrieben: 'Hexe' vom althochdeutschen hagazussa, von hag = Zaun und zussa = sitzend, also Zaunhockerin; dies ist oftmals Bestandteil von Ortsnamen, die der Volksglaube mit nächtlichen Versammlungen von Hexen in Zusammenhang brachte. Als Platz wird im Mittelhochdeutschen ein ‚freier Raum, Tanzplatz‘ bezeichnet - ein größeres, frei gelegenes und ebenes Flurstück mit Wiesen- und Ackerland. Eben dies ist der Hexenplatz zwischen Lautern und Beedenkirchen nicht. Er bildet sogar eine Mulde unterhalb der Breiten Heide. Es gibt auch häufig gar keinen historischen Hintergrund für diese Namen, Namen wie Hexenstein oder Hexenplatz haben oft nichts mit Hexen(un)wesen zu tun.
Altes Handwerk stirbt aus - im Museum bleibt es lebendig! Vom Spinnen und Seilern
Im Aprilheft 2021 lesen Sie über die Arbeit von Regierungsvermessungsrat Philipp Buxbaum (1879-1962). Bei der Recherche stieß ich auf einen anderen Philipp Buxbaum: Seminarlehrer in Bensheim (1843-1918). Auch über ihn gibt es viel Interessantes zu erzählen. Im Ruhestand widmete er sich der Dichtung und Volkskunde. Ein getreues Abbild des Odenwälder Volkslebens, eine Landes- und Volkskunde wollte er so entwerfen. Zahlreiche Gespräche mit Bauern oder Förstern lieferten ihm genügend Material. Eines seiner Bücher heißt "Hauswirken".
In seinem Weihnachtsgruß an die Freunde des Felsenmeeres ging Günther Dekker auf einen berühmten früheren Gast ein: Georg Büchner.
"Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen" hat Johann Wolfgang von Goethe gesagt. Im Felsenmeer war er offenbar nicht, denn kein Wort kam dazu aus seiner Feder.
Wohl aber Büchner, der Bürgerrechts-Streiter und Sozialkritiker aus Südhessen. Unter dem Titel "Romanze mit der Revolution" machte sich Jule Reiner 2013 für den Deutschlandfunk auf Spurensuche. "Auf Georg Büchners Wanderwegen an der hessischen Bergstrasse" besuchte sie Zwingenberg, Burg Frankenstein, Fürstenlager und Felsenmeer.
Seit 2011 hat die Bevölkerung Modautals um 1,8% zugenommen, den höchsten Anteil an der Altersverteilung haben die 50-70jährigen. Am 30. Juni 2020 hatte Modautal insgesamt 5073 Einwohner (im Dezember 2019 waren es 5096) auf einer Fläche von 31,79 Quadratkilometern. Die Bevölkerungsdichte liegt damit bei 160 Einwohnern je Quadratkilometer. Siedlungsfläche 6% (davon 3,8% für reinen Wohnbau), Verkehrsfläche 6,7%, Landwirtschaftsfläche 49,5% und Wald 36,8%.
In der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg entstand als Initiative sozialistischer Organisationen für Gleichberechtigung und Freauenwahlrecht sowie Emanzipation der Arbeiterinnen der internationale Frauentag. Seit 1921 findet er am 8. März statt und wird von den Vereinten Nationen später als Tag für die Rechte der Frau und den Weltfrieden gefeiert.
Das wachsende Eisenbahnnetz in der Zeit zwischen 1873 und 1914 machte es erforderlich, daß auch Frauen beschäftigt wurden. Zudem waren auch Frauen der Mittelschicht gezwungen zu arbeiten, bedingt durch die wirtschaftliche Lage. Zunächst jedoch standesgemäß im Staatsdienst.