Wer im Oktober an Waldrändern, Hecken oder im eigenen Garten unterwegs ist, entdeckt sie schon von Weitem: die roten Früchte der Rosen. Während die Blüten längst vergangen sind, bleiben Hagebutten oft bis weit in den Winter am Strauch. Sie sind wertvolle Tiernahrung und lassen sich vielseitig in der Küche verwenden.
Namensherkunft und Volksglaube
Der Name „Hagebutte“ beginnt mit dem alten Wort „Hag“ für Hecke oder Einfriedung – ein typischer Standort vieler Wildrosen. Besonders bekannt ist die Hunds-Rose (Rosa canina). Der Begriff Hagebutte bezeichnet jedoch die Früchte verschiedener Rosenarten.
Grundsätzlich sind die Hagebutten aller Rosenarten essbar, auch die Früchte von Gartenrosen. Größe, Form, Geschmack und Fruchtfleischanteil unterscheiden sich jedoch deutlich. Besonders ergiebig sind die großen, fleischigen Hagebutten der Kartoffel-Rose (Rosa rugosa).



