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Klimawandel, Sommerhitze und Trinkwasser

Die atlantische Umwälzströmung (AMOC) gilt als Motor des Weltklimas. Sie transportiert enorme Wärmemengen nach Europa und prägt Wetter, Ökosysteme und Landwirtschaft. Doch Meßdaten deuten daraufhin: daß das System instabiler sein könnte als gedacht.

AMOC funktioniert wie eine gigantische Wärmepumpe für Europa. Sie bringt warmes Oberflächenwasser aus den Tropen nach Norden und sorgt für milde Winter auf dem Kontinent. Eine aktuelle Studie kommt zu dem Schluß, daß sich die AMOC durch die Erderwärmung schneller abschwächt als bisher angenommen. Bis Ende des Jahrhunderts könnte sie um 50 bis 65 Prozent nachlassen. Mehrere Forschungsteams halten einen Kollaps inzwischen für wahrscheinlicher als noch vor zwei Jahren.

Für uns in Europa besonders wichtig ist der Golfstrom, er ist eine windgetriebene Oberflächenströmung, während die AMOC auf dem Zusammenspiel von Temperatur und Salzgehalt beruht.
Kollabiert der Golfstrom, folgen katastrophal kalte Winter und dürre Hitzesommer.

22. Juni 2026
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20.6.26 Aktionstag Bevölkerungsschutz in Bensheim

Wie wichtig die persönliche Vorsorge bei Starkregen ist, zeigt der KMB beim Aktionstag Bevölkerungsschutz am Samstag, 20. Juni 2026, in Bensheim.

Von 10 bis 15 Uhr informieren die Experten des KMB an einem Infostand über Starkregenvorsorge, Rückstauschutz und die Nutzung der neuen Starkregengefahrenkarten. Besucherinnen und Besucher können sich über mögliche Risiken informieren und erhalten praktische Hinweise zur Eigenvorsorge. Als Dankeschön fürs Mitmachen verschenkt der KMB unter anderem praktische Regenponchos.

Die offizielle Eröffnung der Veranstaltung erfolgt um 11 Uhr durch den Ersten Stadtrat Frank Daum.

Der Aktionstag Bevölkerungsschutz bietet einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Aufgaben und Strukturen des Bevölkerungsschutzes. Zahlreiche Organisationen, Behörden und Partner der kritischen Infrastruktur präsentieren ihre Arbeit, zeigen Einsatztechnik und informieren über Vorsorge- und Schutzmaßnahmen.

17. Juni 2026

Klimabündnis Kreis Bergstraße: Aktuelles

Klimabündnis Bergstraße  Ahornstraße 15 | 64625 Bensheim  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.     https://www.klimabuendnis-bergstrasse.de/

Das Klimabündnis Bergstraße lädt alle Interessierten ein, sich zuzuschalten und die Gelegenheit zum fachlichen Austausch zu nutzen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung und Rückfragen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Nachbericht Energy Sharing: bitte nach unten scrollen!

17. Juni 2026: "Wie kann eine Familie ihre private Energiewende vorbereiten und planen?"

„Aufwind für Bensheim“ lädt zu diesem Vortrag von Christoph Rumler am Mittwoch, 17. Juni um 19 Uhr in den Nebenraum der Weststadthalle in Bensheim ein.
Christoph Rumler kommt aus der BürgerSolarBeratung. Deren Interessenten leben überwiegend in Ein- und Zweifamilienhäusern und stellen die eigentliche Zielgruppe dieses Vortrags dar. Aus vielen Beratungen wurde die Familie SoWieDu abgeleitet. Es werden die Möglichkeiten PV-Anlage, Wärmepumpe und Elektroauto betrachtet. Wie viel Energie und Emissionen können eingespart werden, welche Kosteneinsparungen entstehen? Diese können einen Kredit decken, mit dem man die Umstellungskosten unterstützen kann. Wie kann man erkennen, welche Sanierungsmaßnahmen am Haus wirklich sinnvoll sind? Bis zur überraschenden Feststellung, dass man durchaus 70% der künftig benötigten Energie kostenlos und emissionsfrei vom eigenen Grundstück entnehmen kann. Damit werden künftige Mengen- und Preisrisiken begrenzt. Der Vortrag soll helfen, Ursachen und Wirkungen zu erkennen und Prioritäten aufzeigen, welche Maßnahme im eigenen Haushalt die stärkste Wirkung hat.

2. Juli 2026: "Kalte Nahwärmenetze auch bei uns? Das Klimabündnis informiert über Projekte in Bremen"

Philipp Metz aus Bremen wird am Donnerstag, 2.Juli um 19.30 Uhr online berichten und zur Diskussion zur Verfügung stehen.

Kalte Nahwärme – ein verspäteter Aprilscherz? Überhaupt nicht! Bei Fern- oder Nahwärme kommt das warme oder heiße Wasser von einer Zentrale in die Häuser. Bei der kalten Nahwärme kommt kaltes Wasser von etwa 5-15° in die Häuser und wird dort mit einer Wasser-Wärmepumpe soweit erwärmt, wie nötig. Der große Vorteil liegt darin, dass es keine Wärmeverluste im Leitungssystem gibt, im Gegenteil gibt es sogar Wärmegewinne, insofern das Wasser in der Leitung von der Umgebung noch etwas erwärmt wird. Die Leitungen sind nicht wärmegedämmt.
Es müssen jedoch Sonden gebohrt werden, ca. 100 bis 150 Meter tief. Die Anfangsinvestitionen sind hoch, der Betrieb jedoch günstig. Es werden keine Umlaufpumpen benötigt. Das Wasser wird nur durch die Wärmepumpen in den einzelnen Häusern weiterbewegt. Dadurch ist die Wartung gering. Es ist auch kein Messsystem nötig, wie viel Wärme man entnommen hat. Man zahlt nur eine Gebühr für den Anschluss entsprechend der Kapazität der Wärmepumpe im jeweiligen Haus. Wasser-Wärmepumpen halten länger als Luftwärmepumpen und das gesamte Rohrsystem noch viel länger, so dass das Heizen im Laufe der Zeit billiger wird.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass man im Kleinen, also mit wenigen Häusern, die diese Wärme nutzen wollen, anfangen kann und dann schrittweise das Netz vergrößern kann, wenn weitere Verbraucher diese Wärmeversorgung nutzen wollen.
Gleichzeitig kann man mit einem solchen System auch im Sommer die Wohnungen temperieren, zumindest ein wenig.
Mehr verbreitet sind solche kalten Nahwärmenetze im ländlichen Raum. In Bremen will man flächendeckend solche Netze einführen. Dort ist es eine Genossenschaft, die diese Projekte vorantreibt.
„Ein spannendes Modell“, so Otto Merkel vom Klimabündnis, „weshalb wir zumindest mal diese Idee hier verbreiten wollen. Es könnte für den ländlichen Raum interessant sein, aber auch vielleicht für die engen Innenstädte, die wir hier haben und in denen nicht einfach jeder Hausbesitzer sich eine Wärmepumpe in den Vorgarten stellen kann, weil es diese Vorgärten gar nicht gibt.“
Alle Interessierten sind eingeladen! Zugangsdaten unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

01. Juni 2026
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Klimawandelschäden im heimischen Wald erkundet: im Rauenstein

Förster Elsäßer führte durch den Rauenstein

Oberstufen-Schüler der Scholl-Schule waren auf Klimawandelspuren im Lautertaler Gemeindewald unterwegs. Unter fachkundiger Anleitung des Revierförsters Kai Elsäßer sowie Lehrer Frank Maus lernten sie genau hinzuschauen, wie sich schon seit Jahren teils dramatische Veränderungen im Wald zeigen. Vorausgegangen war eine mehr theoretische Behandlung der Thematik im Politik- und Wirtschaftsunterricht. Lehrer Maus hat dazu eine wichtige Entdeckung gemacht: „Vor wenigen Jahren waren die Klimawandelprobleme das bewegendste Thema der Jugend, das sieht heute anders aus. Das intrinsische Interesse ist teilweise verflogen, das Problem leider nicht. Es gibt sogar noch immer eine Menge Menschen, die den Klimawandel leugnen. Das trifft nicht nur auf den US-Präsidenten Trump zu, sondern auch auf unsere Gesellschaft“. Nach der Sensibilisierung im Unterricht beschloss die Lerngruppe in zwei Schritten vorzugehen. Zunächst stand eine Exkursion im Lautertaler Gemeindewald an, um den Klimawandel-Problemen vor der Haustüre auf die Spur zu kommen.

06. März 2026
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Frühzeitige Warnung bei Starkregen

Frühzeitige Warnung bei Starkregen – dank Echtzeitdaten und KI: Kreis erhält rund 657.000 Euro Landesfördermittel für Starkregen-Frühwarnsystem / Kreis Bergstraße und Gewässerverband kooperieren

Kreis Bergstraße (kb). Starkregen-Ereignisse und Überflutungen stellen Städte, Gemeinden und Landkreise zunehmend vor große Herausforderungen. Auch der Kreis Bergstraße ist aufgrund seiner geografischen und topografischen Lage besonders gefährdet. Starkregen-Ereignisse können erhebliche Schäden an der Infrastruktur verursachen. Die Wahrscheinlichkeit dafür nimmt durch den rasch fortschreitenden Klimawandel weiter zu. Um solche Ereignisse besser vorhersagen und sich besser darauf vorbereiten zu können, baut der Kreis Bergstraße in Kooperation mit dem Gewässerverband Bergstraße daher ein Starkregen-Frühwarnsystem auf. Dafür startet die Kreisverwaltung zum 1. November 2025 mit dem zweijährigen Projekt „Smarter Kreis Bergstraße – Umsetzung eines kreisweiten Starkregen-Risikomanagements“.

04. November 2025
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Rückstauschutz bei Dauerregen

KMB appelliert an Hauseigentümer: Schutz vor Rückstau ist gesetzliche Pflicht

25. September 2025 - Dauerregen erhöht Risiko für überflutete Keller. Seit Tagen hält der Dauerregen im Kreis Bergstraße an. Immer häufiger erreichen den KMB Anrufe von Bürgerinnen und Bürgern, deren Keller von eindringendem Abwasser betroffen sind. Die Ursache ist dabei meist dieselbe: fehlende oder nicht ordnungsgemäß installierte Rückstausicherungen.

„In vielen Fällen stellen wir fest, dass im Keller – also unterhalb der sogenannten Rückstauebene – Sanitäreinrichtungen oder Abläufe installiert sind, die nicht mit einer Rückstauklappe gesichert sind oder direkt an Fallrohre angeschlossen wurden“, erklärt Lars Stuckert, Leiter des Geschäftsbereichs Stadtentwässerung und Kanalbetrieb beim KMB. „Kommt es dann bei starkem Regen zu einem Rückstau im Kanalnetz, kann Abwasser ungehindert in das Gebäude eindringen.“

25. September 2025
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Scape: Wetter - Klima - Mensch

Diese interaktive Ausstellung in Offenbach läd in den Herb stferien vom 13.-17. Oktober ein zum Ferienprogramm für Kinder, Anmeldung bis 6. September.

Unter dem Motto "der kleine Wettersamstag" gibt es Workshops für Kinder und viele weitere spannende Dinge zu entdecken!! 

https://www.offenbach.de/scape

Eumetsat: wie unser Wetter "gemacht wird" lesen Sie hier: Eine spannende Woche auf der Route der Industriekultur

25. August 2025

Abenteuer Stratosphäre: Jugendliche schicken Ballon fast bis ins All

Schülerinnen und Schüler des Starkenburg-Gymnasiums experimentierten bei Forschungsmission 

Kreis Bergstraße (kb). Einen atemberaubenden Blick auf die Bergstraße aus der Erdatmosphäre in rund 36.000 Metern Höhe – den erhaschten Schülerinnen und Schüler des Naturwissenschaftskurses der neunten Jahrgangsstufe des Starkenburg-Gymnasiums vor kurzem mit Hilfe eines sogenannten Stratosphärenballons. Die Schülerinnen und Schüler planten und bauten fast ein halbes Jahr, bevor sie den Messballon steigen ließen. Was die Jugendlichen aus diesem Projekt auch mitnehmen konnten: mit Rückschlägen umzugehen und aus diesen zu lernen. Denn bevor der Ballon weit in den Himmel flog, gab es zunächst einen Fehlstart und dann musste der zweite Versuch verschoben werden – beides wegen schlechten Wetters. Doch der Aufwand lohnte sich, denn der Ballon stieg schließlich beim dritten Versuch erfolgreich bis in die Stratosphäre auf.

25. August 2025
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Klimaanpassungskonzept für den Kreis Bergstraße

„Klimaanpassung nicht dem Zufall überlassen“ Erstellung des Klimaanpassungskonzepts für den Kreis Bergstraße gestartet / Nächste Workshop-Runde Anfang September 2025

Der Klimawandel stellt die Menschen vor immer neue Herausforderungen. Der Kreis Bergstraße möchte sich bestmöglich auf die neuen Rahmenbedingungen durch den Klimawandel vorbereiten. Darum hat der Kreistag am 16. September 2024 beschlossen, ein Klimaanpassungskonzept für den Kreis Bergstraße erstellen zu lassen. Ziel dieses Konzepts ist es, die Folgen des Klimawandels abzumildern, langfristige strukturelle und bauliche Maßnahmen zu konzipieren und voranzutreiben sowie Lösungswege zum Schutz vor Extremwetter zu finden. Die Erstellung des Klimaanpassungskonzepts startete nun vor Kurzem mit einer großen Kickoff-Veranstaltung in Heppenheim.

Maßnahmenworkshops am 3., 9. und 10. September - Details siehe weiter unten in grün! Interessierte können sich per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. noch bis zum 24. August 2025 mit Nennung der eigenen thematischen Verortungen anmelden.

12. August 2025
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STADTRADELN 2025: Mehrere neue Rekorde

Radfahrende konnten beim diesjährigen Stadtradeln gleich mehrere Rekorde brechen / Siegerehrungen im Kreis Bergstraße in fünf Kategorien

Bereits zum sechsten Mal hat der Kreis Bergstraße an der STADTRADELN-Aktion teilgenommen und gleich mehrere Meilensteine erreicht. Insgesamt haben die Bürgerinnen und Bürger in diesem Jahr 717.108 Kilometer erradelt und mit 118 Tonnen so viel CO2 vermieden wie noch nie. Die besten Radlerinnen und Radler wurden nun von Landrat Christian Engelhardt in fünf verschiedenen Kategorien mit Urkunden und Preisen geehrt.

22. Juli 2025
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Waschmittelbaukasten: der clevere Umwelttipp

Wer die Rubrik Umwelt im Aprilheft aufmerksam gelesen hat, dem ist bestimmt unser Aprilscherz aufgefallen...
Er war versteckt im Beitrag "Glyphosat: kommt gar nicht (nur) aus der Landwirtschaft". Der erste Teil des Beitrages ist nicht gelogen: ein Großteil der Glyphosateinträge in Boden und Gewässern kommt aus unseren Waschmitteln. Mehr dazu finden Sie bei "Alles Wissen" vom 6. März 2025 in der ARD-Mediathek.
Der zweite Teil unseres Aprilbeitrages dagegen ist unschwer als Aprilscherz zu erkennen. 

Die Redaktion "entschuldigt sich" dafür und stellt hiermit richtig:

Waschmittelbaukasten: der clevere Umwelttipp

In unserem Beitrag Waschen, Putzen und Körperhygiene vom April 2022 finden Sie einige Tipps, wie man mit sehr wenigen Hausmitteln die meisten Verschmutzungen entfernen kann. Haben Sie auch zehn oder mehr Plastikflaschen mit Diesem und Jenem in Ihrem Putz- und Waschvorrat? Flüssigwaschmittel für grüne, rote, karierte, schwarze Wäsche? Völlig überflüssig: es gibt - und zwar schon seit Jahrzehnten - das Baukastensystem fürs Wäschewaschen. Das Umweltbundesamt empfiehlt: am umweltfreundlichsten wäscht man mit einem solchen Baukastensystem.

Dazu muß man zunächst feststellen, wie der Härtebereich des Leitungswassers vor Ort ist. Das findet man hier:

  • https://www.wasserhaerte.net/deutschland/hessen/64686-lautertal-odenwald.html
  • https://www.lautertal.de/na-h-tuerlich-informiert/buergerservice/wasserversorgung/
  • https://www.wasserhaerte.net/deutschland/hessen/64397-modautal.html
  • Welchem Härtebereich Ihr Leitungswasser entspricht finden Sie hier: 
    https://www.waschkampagne.de/haertegrad-dosierung/welche-wasserhaerte-habe-ich/

So finden Sie das passende Waschpulver. Damit fallen auch Entkalker und Enthärter für Ihre Waschmaschine weg.
Die Waschkampagne (www.waschkampagne.de) bietet dafür Waschmittel für weiches, mittleres oder hartes Wasser. Dies sind Pulver ohne Palmöl, verpackt in Recyclingkarton zu 3 kg. Palmöl ist in handelsüblichen Tensiden meist enthalten (ca 60%). Die Waschkampagne setzt herkömmliche Tenside ohne Palmöl ein, die vollständig biologisch abbaubar sind. 
Das Pulver enthält keine Duftstoffe, optische Aufheller oder Füllstoffe.
"Kein anderes Waschmittelsystem kommt mit weniger Waschmittelchemie aus." so die Waschkampagne. 

Früher hieß dieses Baukastenwaschmittel "passt!" - der Vorteil einer Kampagne ist es, daß ein einziges Produkt angeboten wird. Die Packungsgröße und die leichte Dosierbarkeit bringen Ersparnis in Ihrem Geldbeutel und für die Umwelt. Produziert wird in Deutschland.
Sie dosieren exakt nach den Angaben auf der Packung. Für einen Zweipersonenhaushalt mit weichem Wasser reichen 3 kg Waschmittel über ein Jahr - jährliche Kosten: 10 Euro! Weißwäsche kann man bei Bedarf ab und zu mit Bleichmittelzusatz waschen (Sauerstoff-Bleiche gibt es für wenig Geld im Laden) und die Waschmaschine auf 75 Grad statt normal auf 60 Grad einstellen. Letzteres ist auch für die Waschmaschine selbst wichtig. Wer duftende Wäsche mag, kann ein paar Tropfen ätherisches Öl nach Wahl zugeben.

Würden Sie alle Wäschesorten mit Bleichmittelzusatz waschen, würden viele Farben ausbleichen. Zudem würden Bleichaktivatoren bei Wäsche unter 60 Grad ungenutzt ausgespült. Sie können durch Kläranlagen nicht neutralisiert werden und belasten das Oberflächenwasser, wirken dort zudem giftig auf einige Lebewesen. Flecken sollte man daher gezielt und punktuell vorbehandeln. Tipps dazu finden Sie im eingangs genannten Beitrag auf durchblick-lamo.de.
Optische Aufheller sind noch schlimmer: sie wirken nur wenn sie auf der Textilfaser haften. Sie tragen sie also auf der Haut, wo sie sich dauerhaft absetzen. Und sie sind biologisch kaum abbaubar.

Ohne Phosphonate!
Die nach neuesten Untersuchungen für die Glyphosatanreicherung im Wasser verantwortliche Diethylentriaminpentakis(methylen-phosphonsäure) = 47 Zeichen, das war im Preisrätsel des Aprilheftes 2025 gefragt!) ist als sogenannter Komplexbildner und Stabilisator in den meisten Waschmitteln enthalten.

"Sie binden vor allem Schwermetall-Ionen und verhindern die Vergrauung der Wäsche. Allerdings sind sie nur schwer biologisch abbaubar und sind ökologisch als kritisch zu beurteilen. Unser Waschmittel enthält hierfür einen wirkungsgleichen Ersatzstoff, der nach OECD 301F die Anforderungen eines leichten biologischen Abbaus erfüllt und deklarierungsfrei ist. Da der Wirkstoff teuer ist, verzichten die meisten herkömmlichen Waschmittel auf diesen Ersatzstoff"  - so die Waschkampagne, die stattdessen alternative, deklarierungsfreie – aber teure – Inhaltsstoffe einsetzt, die den Vorgaben des Europäischen Umweltzeichens entsprechen.

Wolle und Seide: nicht mit Pulver waschen!

Dafür nehmen Sie einfach Neutralseife. Der Kanister zu 3 Liter kostet 25 Euro - man kann sie zum Wäschewaschen nehmen, zur Hautreinigung, zum Haarewaschen, zum Spülen und Putzen...

Was Sie in Ihrem Haushalt brauchen:

Essig, Natron, Soda, Neutralseife und Waschkampagne-Pulver. Jährliche Kosten für den gesamten Reinigungsbereich: 20 Euro. Platzbedarf im Putzmittelschrank: die Fläche eines DIN A4 Papierblattes... Marieta Hiller

25. April 2025

Kreis Bergstraße: Anpassen an den Klimawandel

Start der Erstellung des Klimaanpassungskonzepts für den Kreis Bergstraße / Alexander Uhl als neuer Klimaanpassungsmanager beauftragt

Kreis Bergstraße (kb). Die Sommer werden heißer und trockener, gleichzeitig steigt die Wahrscheinlichkeit für Starkregenereignisse. Die Auswirkungen des Klimawandels sind auf der ganzen Welt schon jetzt spürbar – auch im Kreis Bergstraße. Doch bei allen damit verbundenen Herausforderungen sieht Landrat Christian Engelhardt auch einen Lichtblick. „Wir können uns anpassen“, ist er überzeugt. „Menschen leben in den verschiedensten Klimazonen auf der ganzen Welt – nur unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen.“

23. April 2025
Weiterlesen: Kreis Bergstraße: Anpassen an den Klimawandel

Glyphosat: kommt gar nicht (nur) aus der Landwirtschaft

Neue Erkenntnisse des Teams um Wissenschaftlerin Prof. Carolin Huhn zeigen, daß nicht die Landwirtschaft allein das wahrscheinlich krebserregende Herbizid Glyphosat in Boden und Gewässer einbringt. Der Glyphosateintrag in unseren Gewässern ist permanent hoch, ohne Schwankungen, wie sie durch landwirtschaftliche Aktivitäten auftreten würden. 

16. April 2025
Weiterlesen: Glyphosat: kommt gar nicht (nur) aus der Landwirtschaft
  1. Stadtradeln dieses Mal schon im Frühjahr möglich
  2. Klimaschutz zum Anfassen
  3. KMB: Mehr Sicherheit bei Starkregen
  4. „Air_Sun+Climate“ - digi-space Projekt
  5. Bundes-Klimaanpassungsgesetz im Kreis LaDaDi
  6. Neu: KMB-Starkregengefahrenkarten
  7. Starkregen im Landkreis Darmstadt-Dieburg: Vorbeugung
  8. Eldorado der Artenvielfalt
  9. Wasserkreislauf in Lautertal und Modautal
  10. Fließpfadkarten für Modautal

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