In dieser Rubrik veröffentlichen wir alle Beiträge, die uns von Lautertaler und Modautaler Fraktionen zugeschickt werden, außerdem wichtige Meldungen des Kreises Bergstraße und des Landkreises Darmstadt-Dieburg. Hin und wieder finden Sie hier auch einen Kommentar zu politischen Themen.
Der geplante Neubau einer Kindertagesstätte an der Lautertalhalle ist im Wahlkampf angekommen. Um es vorweg zu nehmen: Die SPD Lautertal ist einer Diskussion gegenüber offen. Aber das Thema, bei dem noch vor wenigen Wochen weitgehend Einigkeit über Parteigrenzen hinweg bestand, eignet sich nicht als Wahlkampfthema. Denn bei der Kommunalwahl wird nicht über Pro und Contra der Kita an der Lautertalhalle entschieden. So einfach ist es nicht. Denn es handelt sich um eine Pflichtaufgabe der Gemeinde Lautertal, welche letztlich die Kindergartensituation für Kinder, Eltern und Erzieherinnen im Lautertal zu verbessern soll. Dazu wurde vom Gemeindevorstand schon vor einigen Jahren eine Kita-Kommission eingerichtet, die nach einer detaillierten Analyse zu einer Standortentscheidung an der Lautertalhalle und dort zum Erwerb eines Grundstücks geführt hat. Inzwischen besteht an der Lautertalhalle Baurecht. Und bis dahin war es schon ein langer komplizierter und für viele Eltern und Erzieher nicht nachvollziehbarer Weg. Jetzt ist es an der Zeit, zur Umsetzung zu kommen.
Wohnortnahe Kitas mögliche Alternative zu Groß-Kita
Montag, 23.2. – 19:00 Uhr Rathaus Reichenbach – großer Sitzungssaal
Die Grünen Lautertal wollen Wort halten und sich mit interessierten Eltern, Erzieher*innen, Bürgern und Mandatsträger*innen über die Zukunft der Lautertaler Kindergarten-Strukturen austauschen: „Seitdem wir schon vor Monaten vermeldet haben, dass wir eine Zusammenarbeit mit den Betroffenen der anstehenden Veränderungen der Kitas für unerlässlich halten, erreichten uns immer wieder Anfragen, Statements, bis hin zu Hilferufen. Zusammenfassend haben wir festgestellt, dass sich viele Eltern sehr für die Betreuungszukunft ihrer Kinder interessieren, sich aber weitgehend vergessen oder missachtet fühlen. Scheinbar dringen nur sehr wenige bis gar keine Informationen durch, die sich zudem noch häufig widersprechen.“ Die Grünen sehen sich darin bestätigt, dass es Zeit sei, den Kontakt bewusster als in der Vergangenheit aufzunehmen.
Grüne erteilen Groß-Kita eine Absage - Grundsteuer-Explosion befürchtet
Kinderbetreuung brauche selbstverständlich gute Bedingungen für Kinder, Eltern und Erzieherinnen. Die Eignung einer 8-gruppigen Groß-Kita in Elmshausen als „Mutter aller Lösungen“ für Lautertal stellen die Grünen jedoch immer deutlicher in Frage: „Solch ein gigantischer Kita-Komplex ist aus einer ganzen Reihe von Gründen nicht mehr passend: Finanziell, pädagogisch sowie strukturell. Die aktuellen katastrophalen, finanziellen Rahmenbedingungen machen die Groß-Kita zur mutmaßlich gefährlichen Schuldenfalle“, formulieren die Grünen deutlich.
„Diese, von der aktuellen Parlamentsmehrheit bevorzugte, scheinbar einfache Lösung ist mit zu hohen Risiken behaftet. Die Kommunalpolitik muss daher die Prüfung von Sanierungs-Optionen der Traditions-Kitas in den Blick nehmen. Nach den Mandatsträgern vorliegenden Informationen sollten wir dringend eine wohnortnahe und wirtschaftlich vertretbare, statt eine bequeme Lösung
suchen.“ Letztlich müsse alles finanzierbar bleiben. „Die Steuerbelastung der Bürger darf nicht ständig hochgeschraubt werden“, beziehen die Grünen klar Stellung. Doch genau das drohe mit einer Groß-Kita. Zudem plane man eine Informationsveranstaltung, bei der auch Eltern gehört werden sollen.
Die Lautertaler Bürgerliste (LBL) hat am Montag, 9. Februar 2026, im Gasthaus „Zur Traube“ in Reichenbach eine offene Mitgliederversammlung veranstaltet. Zahlreiche Mitglieder, Freunde und Unterstützer nahmen an der Veranstaltung teil. Im Mittelpunkt des Abends stand die Kommunalwahl am 15. März 2026. Informiert wurde unter anderem über die formelle Zulassung der Wahlvorschläge für die Gemeindevertretung sowie für die Ortsbeiräte. Darüber hinaus stellte die LBL ihre zentralen Themen und politischen Schwerpunkte für die kommenden fünf Jahre vor.
Die Bürgerliste setzt sich nach eigenen Angaben für eine Gemeinde ein, in der Menschen aller Generationen gut leben können – mit verlässlichen Betreuungsangeboten, sicherer Mobilität und einer soliden Finanzpolitik, die notwendige Investitionen weiterhin ermöglicht. Grundlage dafür seien ein stabiler Haushalt, eine leistungsfähige Infrastruktur und neue Perspektiven beim Wohnen. Im Fokus stünden zudem ein lebendiges Miteinander sowie pragmatische, bürgerfreundliche Lösungen in allen Ortsteilen.
„Gemeinsam für Modautal“: SPD präsentiert zukunftsorientiertes Wahlprogramm und eine Kandidatenliste für die Kommunalwahlen am 15.03.2026
Unter dem Motto „Gemeinsam für Modautal“ hat die SPD Modautal ihr Programm für die kommende Legislaturperiode 2026 – 2031 vorgestellt. Ziel ist die Weiterentwicklung der Gemeinde und die Schaffung neuer Möglichkeiten für alle. Diese Balance zwischen Natur und Fortschritt ist eine spannende Herausforderung, die in den kommenden Jahren im Mittelpunkt stehen soll.
Die SPD Modautal blickt mit Zuversicht auf die bevorstehende Kommunalwahl am 15. März 2026. In einer gut besuchten Mitgliederversammlung im Vorfeld der Wahlkampfphase präsentierte der Ortsverein sein Wahlprogramm, das die Zukunftsfähigkeit der Gemeinde betont. „Wir wollen Modautal als lebenswerten Ort für alle Generationen stärken – nachhaltig, gerecht und zuverlässig“.
CDU Lautertal: Warum die Kita-Zukunft im Lautertal keine einfache Ja-Nein-Frage ist
Kinderbetreuung braucht Fakten, Verlässlichkeit und Verantwortung
Die Diskussion um die Zukunft der Kinderbetreuung im Lautertal ist wichtig – und sie verdient mehr als Schlagworte, Schuldzuweisungen oder das Verschieben von Verantwortung. Familien brauchen Planungssicherheit, Erzieherinnen verlässliche Arbeitsbedingungen und die Gemeinde tragfähige Entscheidungen. Genau daran sollte sich die Debatte orientieren.
Neubau ist kein Schnellschuss, sondern Ergebnis jahrelanger Vorbereitung
Die Lautertaler Grünen haben nun ebenfalls ihre Kommunalwahlliste zusammengestellt. Es sei die umfangreichste Liste, die man bisher hat vorlegen können, ist aus dem Vorstand zu vernehmen. „Wir glauben, es ist nicht übertrieben, wenn wir zum Ausdruck bringen, dass wir nun die stärkste Liste zusammenstellen konnten, seitdem es uns gibt. Mit 20 Listenmitgliedern ist unser Personaltableau noch einmal spürbar angewachsen“, formulieren die beiden grünen Urgesteine Klaus Schneider und Frank Maus die Situation am Ende der Listenaufstellung.
Besonders erfreulich sei die Gewinnung von Einsteigern, teilen die Grünen mit. Auf der aktuellen Liste seien neun neue Gesichter dabei. Als Motivationsgrund sei immer wieder zu hören gewesen, dass man sich bei den Grünen um eine ernsthafte Sachpolitik bemühe. „Der gesellschaftliche Wandel der letzten Jahre ließ für mich immer klarer werden, dass ich mich bei den Grünen engagieren sollte“, kommentiert der zweite Spitzenkandidat, Chemiker Dr. Markus Meise. „Wir brauchen eine gemeinsame Vision und Identität für die Entwicklung des Lautertals und weniger Partikular-Interessen. Ich möchte helfen, das gesellschaftliche, generationenübergreifende Zusammenwachsen in Lautertal weiter zu stärken“, ergänzt Dr. Meise.
Das Thema Rente ist in aller Munde.
Unter anderem wird immer wieder das Rentensystem in Österreich als Vorbild für eine Rentenreform genannt. Aber ist das Rentensystem in Österreich wirklich besser und lässt es sich problemlos auf unser Rentensystem in Deutschland übertragen?
Mit diesen Fragen und einem Faktencheck beschäftigt sich unter anderem ein Vortrag von Maximilian Wielander, zu dem die SPD Lautertal und ihr Vorsitzender Wolfgang Helfrich am Montag, den 2. Februar 2026, in den großen Sitzungssaal des Lautertaler Rathauses einladen. Maximilian Wielander ist juristisch ausgebildeter Sozialrechtsexperte der Arbeiterkammer Wien und wird hierzu seine Expertise abgeben. Zu der sich anschließenden Podiumsdiskussion sind auch Lautertals Bürgermeister Andreas Heun und der DGB-Regionssekretär Horst Raupp eingeladen. Die SPD Lautertal freut sich auf einen spannenden Austausch von Argumenten und gute Gespräche mit den Besuchern bei Getränken und kleinen Snacks.
Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr. Einlass ist bereits ab 17 Uhr. Weitere Informationen zur SPD Lautertal sind im Internet unter www.spdlautertal.de oder auch auf Facebook zu finden.
Die Lautertaler Bürgerliste (LBL) hat ihre Kandidatinnen und Kandidaten für den Ortsbeirat Reichenbach aufgestellt. In einer gut besuchten Versammlung wurden alle acht Bewerberinnen und Bewerber in geheimer Wahl einstimmig bestätigt.
Angeführt wird die Liste erneut von Ortsvorsteher Alfred Hogen, der das Amt seit fast zehn Jahren ausübt. Für ihn steht der direkte Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern im Mittelpunkt. Anliegen aus der Bevölkerung sollen gehört und konsequent weiterverfolgt werden. Ein besonderer Fokus liege weiterhin auf der Verkehrssituation im Ort.
Geschlossen und mit frischen Engagement startet die CDU-Lautertal in die Kommunalwahl 2026: Die CDU-Lautertal hat ihre Kandidatenliste und das Wahlprogramm für die Kommunalwahl am 15. März 2026 aufgestellt und einstimmig beschlossen.
Die Kandidatenliste umfasst 27 Personen, darunter CDU-Mitglieder und parteiunabhängige Bürger.
Die Programmpunkte sind:
- Eine Verjüngung des Teams und die Einbindung neuer engagierter Bürger.
- Finanzen mit Weitblick planen und gezielt investieren, mit Blick auf das Wesentliche.
- Infrastruktur und damit Lebensqualität stärken und erhalten.
- Digitalisierung: Einfach, bürgernah, verständlich – Fortschritt für alle.
Durch die beschlussfassende Sitzung führte die Landtagsabgeordnete Birgit Heitland, die sich von dem Engagement der anwesenden Lautertaler Bürger begeistert zeigte.
Weitere Informationen unter: www.cdu-lautertal.de

Viel Lob aus den Reihen der Mitglieder gab es für die gute Vorarbeit des Vorstands der SPD Lautertal, insbesondere für dessen Vorsitzenden Wolfgang Helfrich, für die Zusammenstellung der 28 Frauen und Männer umfassenden und bisher größten Kandidatenliste für die Gemeindevertretung bei der Kommunalwahl am 15. März 2026. Helfrich hatte an diesem Abend die Mitglieder und auch die Kandidaten ohne Parteizugehörigkeit zu der Versammlung in den Sitzungssaal des Rathauses in Reichenbach eingeladen. Unter den Gästen auch Lautertal Bürgermeister Andreas Heun und SPD-Unterbezirksvorstandsmitglied Mika Hoffmann aus Einhausen.

Der 23-jährige Mika Hoffmann, der später auch den Wahlvorgang der Kandidatenliste begleitete, ist bereits seit seinem 18. Lebensjahr überzeugter Kommunalpolitiker. „Ich bis gerne dabei und beglückwünsche alle Kandidaten zu ihrer Entscheidung, diese direkte Verantwortung in ihrer Heimatgemeinde übernehmen zu wollen“, machte er deutlich, dass die in den kommunalen Gremien getroffenen Entscheidungen auch meist sofort erkennbar würden. Dies sei zwar im Bereich der Finanzen selten mit Spaß verbunden, dennoch lohne es sich immer, sich einzubringen. Strukturell liege zwar einiges im Argen. Die finanzielle Lage der Kommunen könne aber nach seiner Einschätzung jetzt durch das von der Bundesregierung beschlossene Sondervermögen verbessert werden.
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