Durchblick Logo
  • Durchblick Aktuell
  • Vereine
    • Aktuelles
    • Allgemeine Mitteilungen
    • Vereinsporträts
  • Freizeit & Kultur
    • Veranstaltungen
    • Regionales: Freizeit-Tipps
      • Aktuelle Angebote
      • Regionale Ziele
      • Geopark & Nibelungensteig
    • Lesetipps
    • Ausstellungen
    • Mundart
    • Historisches
    • Der höchste Apfelbaum
  • Gesellschaft
    • Wichtige Infos
    • Politik
    • Menschen
      • Schule & Bildung
      • Hintergrund
      • Veranstaltungen Soziales
      • Senioren
      • Gesundheit
    • Wirtschaft & Verbraucher
      • Garten
      • Infos unserer Inserenten
      • Datenschutz & KI
      • Ernährung
    • Umwelt
      • Energie & Bauen
      • Natur & Tiere
      • Klimawandel & Wetter
      • Landwirtschaft
      • Mülltrennen & vermeiden
      • Verkehr & ÖPNV
    • Durchblick Service für Sie!
  • Unsere Ausgaben online
    • Durchblick Ausgaben als PDF
  • Ihr Durchblick
    • Aus der Redaktion
      • Aprilscherze
      • Fundstücke
      • Tintenklecks
    • Unsere Jahresprojekte
      • Die Odenwald-Redaktion
      • Jahresprojekte 2025
      • Jahresprojekte 2024
      • Jahresprojekte 2023
      • Obstbaumfachwart 2020
      • Blühwiesenprojekt 2019
      • Imkerprojekt 2018
      • Gesundheitsmesse 2015-2018
    • Archiv
    • Mediadaten
    • Impressum

ZAKB: Aktuelles

Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB): Als kommunaler Entsorger sammelt, verwertet und beseitigt der ZAKB alle Abfälle aus privaten Haushalten im Kreis Bergstraße. Gemeinsam mit seiner Tochtergesellschaft, der ZAKB Energie und Dienstleistungs GmbH, beschäftigt er rund 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und betreibt zahlreiche eigene Anlagen an mehreren Standorten in der Region – von einem Abfallwirtschaftszentrum über Wertstoffhöfe und Sammelstellen bis hin zu einem Energiepark. Durch die Nutzung von Sonne, Biomasse und Deponiegas versorgt der ZAKB mehrere hundert Haushalte mit Wärme und Strom aus erneuerbaren Energieträgern. So leistet der Zweckverband einen Beitrag zur Energiewende im Kreis Bergstraße.
Tel: 06256 851-205 | Mobil: 0171 8105105 | Fax: 06256 851-9723 www.zakb.de

Juni 2026: ZAKB-Verbandsversammlung tagt in Hüttenfeld

Verbandsversammlung des Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB) befasst sich mit dem Wertstoffhofsystem im Kreis Bergstraße
(Lampertheim-Hüttenfeld, 16. Juni 2026) Die Verbandsversammlung des Zweckverbands Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB) hat am 16. Juni 2026 in Hüttenfeld getagt. Zu den zentralen Themen der Sitzung zählten der Jahresabschluss 2025, die künftige Gebührenentwicklung, die Entsorgung freigegebener Abfälle aus dem Rückbau des Kernkraftwerks Biblis sowie die weitere Digitalisierung des ZAKB.

Jahresabschluss und Gebührenstabilität im Fokus

Für das Geschäftsjahr 2025 weist der ZAKB einen geplanten Jahresfehlbetrag in Höhe von rund 1,82 Millionen Euro aus. Gleichzeitig befasste sich die Verbandsversammlung mit der Gebührenstabilität. Derzeit geht der Verband davon aus, dass die vorhandenen Rücklagen die steigenden Kosten ab 2027 nicht mehr vollständig ausgleichen können und eine Gebührenanpassung erforderlich wird. Um starke Gebührensprünge zu vermeiden, soll die Gebührenkalkulation ab 2027 auf einen zweijährigen Kalkulationszeitraum umgestellt werden.

Verhandlungen über Gesamtlösung für Biblis-Abfälle

Nachdem die beteiligten Akteure ihre Bereitschaft signalisiert hatten, die Gespräche zur Entsorgung der freigegebenen Abfälle aus dem Rückbau des Kernkraftwerks Biblis wieder aufzunehmen, konnten die Verhandlungen in den vergangenen Monaten deutlich vorangebracht werden. Gegenstand der Gespräche ist eine gemeinsame Vereinbarung, die die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen der Entsorgung sowie die Beilegung bestehender Streitigkeiten regeln soll. Ziel ist eine rechtssichere Gesamtlösung, die eine zeitnahe Entsorgung ermöglicht und die Erfüllung der gesetzlichen Entsorgungspflichten des ZAKB sicherstellt. Die Beteiligten streben einen zeitnahen Abschluss der Verhandlungen an.
Digitalisierung und interkommunale Zusammenarbeit
Auf der Agenda stand zudem die weitere Digitalisierung des Verbands. Mit dem geplanten Beitritt zur ekom21 stärkt der ZAKB seine Mitwirkungsmöglichkeiten bei Digitalisierungsprojekten und beim Ausbau kommunaler IT-Lösungen.

Wertstoffhof Bürstadt: Der Neubau des Wertstoffhofs Bürstadt verläuft weiterhin planmäßig. Nach Abschluss der Tief- und Straßenbauarbeiten folgen die Ausstattung des Standorts sowie die Installation der technischen Komponenten. Parallel startet die Testphase für die digitalen Angebote. Die Eröffnung des neuen Wertstoffhofs ist im dritten Quartal 2026 vorgesehen.

Erweiterung AWZ

Die Erweiterung des Abfallwirtschaftszentrums (AWZ) befindet sich nach Abschluss wesentlicher Schritte der Bauleitplanung in der nächsten Projektphase. Mit der Beauftragung der Fachplaner für Tiefbau, Hochbau und technische Gebäudeausstattung wurde die konkrete Fachplanung gestartet.
Nach aktuellem Planungsstand wird eine Fertigstellung im zweiten Halbjahr 2029 angestrebt.

Positives Jahresergebnis bei Tochtergesellschaft

Ebenfalls behandelt wurde der Beteiligungsbericht 2025 der hundertprozentigen Tochtergesellschaft des ZAKB. Nach einem negativen Ergebnis im Vorjahr schloss die Gesellschaft das Geschäftsjahr 2025 wieder mit einem Jahresüberschuss ab. Chancen für die weitere Entwicklung sieht das Unternehmen insbesondere in der Digitalisierung der Wertstoffhöfe sowie einer verbesserten Wertstoffvermarktung.

Weitere Themen der Sitzung

Darüber hinaus standen der erste Controllingbericht 2026 sowie die Bestellung des Jahresabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2026 auf der Tagesordnung. Der Controllingbericht informiert über die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung des Verbands und die wichtigsten Leistungskennzahlen des laufenden Geschäftsjahres. Mit der Bestellung des Jahresabschlussprüfers wurden zudem die Voraussetzungen für die gesetzlich vorgeschriebene Prüfung des Jahresabschlusses 2026 geschaffen.

Termine Umweltmobil

Bitte lesen Sie die Bestimmungen für die Abgabe und beachten Sie den Anhang: Merkblatt gefährliche Abfälle. Die Termine finden Sie hier: https://www.zakb.de/leistungen/umweltmobil

Umweltmobil für gefährliche Abfälle: Regeln und Erläuterungen

Als mobile Anlaufstelle ermöglicht das Umweltmobil den Bürgerinnen und Bürgern an über 80 Standorten eine wohnortnahe Entsorgung von „Sondermüll“. Auch 2023 ist das Umweltmobil im Auftrag des Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB) wieder unterwegs, um sogenannte gefährliche Abfälle wie Verdünner, Frostschutzmittel oder Lacke einzusammeln. Es hält an über 80 Standorten im ganzen Kreis Bergstraße. Für Privatpersonen ist die Abgabe der Chemikalien dort kostenlos.

Angenommen werden am Umweltmobil: Düngemittel, Fotochemikalien (Fixierer, Entwickler), Haushaltsreiniger, Holzschutzmittel, Imprägniermittel, Insektenschutzmittel, Kalkentferner, Kosmetika, Laborchemikalien, Lacke und Lasuren (lösemittelhaltig), Leim- und Klebemittel, Lösungsmittel, Ölverschmutzte Betriebsmittel, Lampenkondensatoren, Pflanzenschutzmittel, Pinselreiniger, Rostschutzmittel, Quecksilberthermometer/-schalter, Säuren, Laugen, Spachtelmassen, Spraydosen, Verdünner und WC-Reiniger.

Die Gebindegröße darf 20 kg bzw. 20 l nicht überschreiten. Die maximale Anliefermenge beträgt 100 kg bzw. 100 l.

Alle Termine finden die Bürgerinnen und Bürger auf ihrem Abfallkalender, in der ZAKB-App oder unter www.zakb.de.
Bitte beachten Sie auch den Anhang: Merkblatt gefährliche Abfälle.

---

Bei der energetischen Nutzung von Abfällen und der Förderung der Kreislaufwirtschaft hat der ZAKB in den vergangenen Jahren bereits viel bewegt:

„In unserer Biogasanlage erzeugen wir aus den Bioabfällen der Bürgerinnen und Bürger grüne Energie und Kompost als hochwertigen Dünger für die Landwirtschaft. Auf den Feldern wachsen später wieder neue Pflanzen, deren Reste letztlich wieder in der Biotonne landen. So schließt sich der Kreis“, erklärte Sascha Bocksnick. „Zukünftig wird es darum gehen, diesen Kreislaufgedanken auf weitere Abfallfraktionen auszuweiten. Hier sind Politik, Gesellschaft, Produkthersteller und Entsorger gleichermaßen gefordert, geeignete Maßnahmen und Lösungen zu finden“, so Bocksnick weiter.

Neben der Biogasanlage in Heppenheim betreibt der ZAKB zahlreiche Photovoltaikanlagen auf seinen Gebäude- und Anlagendächer sowie auf der ehemaligen Deponie in Lampertheim-Hüttenfeld.

Weg von der Wegwerfgesellschaft

Die positive Wirkung der kommunalen Abfallwirtschaft für Umwelt- und Klimaschutz betonte auch Staatssekretär Conz aus dem Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. „Wir machen Hessen klimaneutral. Dafür müssen wir weg von der Wegwerfgesellschaft hin zur Kreislaufwirtschaft. Der Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße hat sich schon auf den Weg gemacht. Er zeigt auf vorbildliche Weise, wie Abfall bestmöglich getrennt erfasst, zu hochwertigen Sekundärrohstoffen wie Kompost aufbereitet und die im Abfall vorhandene Energie effizient genutzt werden kann. Ich bedanke mich für diese gesellschaftlich wichtige Arbeit und gratuliere herzlich zum 20-jährigen Bestehen,“ so Conz.

ZAKB: weniger Fremdstoffe im Bioabfall

Seit August 2021 scannen Sammelfahrzeuge des Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB) die Biotonnen auf falsch entsorgte Abfälle. Bei Verstößen gab es bisher eine Gelbe Karte als Verwarnung, ab 1. März 2022 beginnt die rote Phase und die Tonnen von Falschtrennern bleiben stehen.

Bioabfall hat jede Menge Potenzial – für die Erzeugung von grüner Energie und die Herstellung von Kompost. Wären da nicht die falsch entsorgten Abfälle in den Biobehältern, die eine Weiterverarbeitung erschweren und hohe Kosten verursachen. Um die Qualität der Bioabfälle zu verbessern, ist der ZAKB begleitend zu seiner Aufklärungsarbeit vergangenen Sommer einen konsequenten, aber leider notwendigen Schritt gegangen und hat Sammelfahrzeuge mit elektronischen Detektoren für Fremdstoffe ausgestattet.

Positiver Trend durch elektronische Detektoren: Weniger Fremdstoffe in den braunen Tonnen

Juni 2022: Ob Verpackungen, Glas oder Batterien – immer wieder landen Dinge in den braunen Tonnen, die dort nicht hineingehören. Sie müssen aufwendig aussortiert werden, um die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben für die Verwertung der Bioabfälle sicherzustellen. Das kostet den Verband und letztlich die Gebührenzahler jedes Jahr viel Geld. Der ZAKB bemüht sich daher kontinuierlich um eine bessere Qualität der Bioabfälle – über Aufklärungsarbeit und seit vergangenem Sommer auch mithilfe elektronischer Detektionssysteme an Sammelfahrzeugen. Der Einsatz zeigt nun Wirkung.

„Von August 2021 bis Juni 2022 wurden rund 185.000 Bioabfallbehälter im Kreis Bergstraße mithilfe der Detektoren überprüft. In diesem Zeitraum hat sich der Anteil an falsch befüllten braunen Tonnen von 9,5 auf 7 Prozent reduziert. Die Tendenz stimmt. Auch wenn es für ein abschließendes Urteil zu früh ist, gehen wir noch von einer weiteren Verbesserung aus“, erklärt Sascha Bocksnick, Geschäftsführer des ZAKB. Auch Landrat und Verbandsvorsitzender Christian Engelhardt zeigt sich mit der bisherigen Entwicklung zufrieden. „Wir sind auf einem guten Weg und haben die überwiegende Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger auf unserer Seite. Sie unterstützen die Arbeit ihrer Müllabfuhr, indem sie richtig trennen und Verständnis für die Maßnahme zeigen. Dafür möchte ich mich bedanken“, so Engelhardt.

Der ZAKB plant, zukünftig weitere Sammelfahrzeuge mit Detektionssystemen auszustatten.

Rote Karte für Falschtrenner

Februar 2022: Gestartet mit einer Verwarnphase, in der die Tonnen von Falschtrennern eine Gelbe Karte mit Trennanleitungen erhielten, beginnt ab 1. März 2022 der Regelbetrieb: Ab diesem Zeitpunkt werden falsch befüllte Biotonnen mit einer Roten Karte versehen und nicht mehr geleert. Die Bürgerinnen und Bürger können sich dann bei der Kundenberatung des ZAKB melden und die Tonne nachsortieren oder gegen Gebühr beim nächsten Restabfalltermin leeren lassen.

Umgang mit Abfällen ist eine Gemeinschaftsaufgabe

„Damit die Verarbeitung des Bioabfalls gelingt, sind wir auf die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Nur wenn sie ihre Abfälle richtig trennen, können wir die stetig strenger werdenden gesetzlichen Vorgaben unter anderem durch die Bioabfallverordnung einhalten“, erklärt Sascha Bocksnick, Geschäftsführer des ZAKB. „Sie schreibt beispielsweise Grenzwerte für den zulässigen Anteil falsch entsorgter Gegenstände im Bioabfall vor und verpflichtet uns, diese zu kontrollieren und Maßnahmen zur Vermeidung solcher Fremdstoffe zu ergreifen – noch bevor wir die Bioabfälle in unserer Biogasanlage behandeln. Werden die Werte überschritten, sind wir gefordert, unsere Anlagen zukünftig technisch weiter aufzurüsten – eine kostspielige Investition, die letztlich alle Gebührenzahler treffen würde“, so Bocksnick weiter.

Biopower für Menschen und Pflanzen im Kreis Bergstraße

In seiner Biogasanlage in Heppenheim verarbeitet der ZAKB alle Bioabfälle aus den braunen Tonnen im Kreis Bergstraße – jährlich rund 32.000 t. Eingesammelt direkt vor den Haustüren der Bürgerinnen und Bürgern, liefern die Sammelfahrzeuge die Abfälle in der Biogasanlage an. Ein Radlader verfrachtet sie anschließend in sogenannte Fermenter, riesige Boxen, in denen Bakterien damit beginnen, das Material zu zersetzen. Es entsteht Biogas, das über Rohre in einen Speicher und anschließend in ein Blockheizkraftwerk gelangt. Dort erzeugt der ZAKB pro Jahr rund 4.500.000 kWh Strom, der ins öffentliche Netz eingespeist wird. Zudem entsteht Abwärme, die für den Betrieb der Anlage verwendet wird. Gibt der Bioabfall kein Gas mehr frei, kommt er in sogenannte Rotteboxen, um ihn weiter zu kompostieren und zu hygienisieren. Das bedeutet, er wird bei hohen Temperaturen eingelagert, um Keime abzutöten – schließlich möchte niemand später Wildwuchs von alten Pflanzensamen beim Düngen haben. Anschließend transportiert ein Radlader das Material in eine Halle, wo es gesiebt und von Fremdstoffen wie Verpackungen, Gläsern und Batterien befreit wird. Übrig bleibt bester Kompost für die Landwirtschaft, aber auch ein großer Berg aus Unrat, der bei einer korrekten Bioabfall-Trennung nicht da wäre. Dieser muss zu vergleichsweise hohen Preisen als Restabfall in einem Müllheizkraft thermisch verwertet werden.

Was darf in die Biotonne und was nicht

Grundsätzlich gehören alle Küchen- und Gartenabfälle in die braune Biotonne – lose, eingewickelt in Zeitungspapier oder verpackt in einer Papiertüte.
Als „kompostierbar“ oder „biologisch abbaubar“ deklarierte Plastiktüten und -produkte wie Geschirr oder Kaffeekapseln dürfen nicht in den Bioabfall. Sie zersetzen sich in den Anlagen des ZAKB nicht schnell genug und müssen daher mühsam aussortiert und als Restabfall entsorgt werden.

Das darf in die Biotonne (Auswahl):

Obst-, Gemüse- und Salatabfälle, Eierschalen, Knochen und Fischgräten, Kaffeesatz und -filter, Teebeutel, Frittierfett aufgesaugt in Zeitungspapier oder Küchenkrepp, Lebensmittel ohne Verpackung, Gartenabfälle wie Blumen, Rasen- und Grünschnitt, Rinde, Schalen von Zitrusfrüchten

Das darf nicht in die Biotonne (Auswahl):

Plastikbeutel, auch aus biologisch abbaubaren bzw. kompostierbaren Kunststoffen, Glas, Staubsaugerbeutel, Asche, Windeln, Zigarettenkippen und Tabak, Katzenstreu, Tierkot

Abfalltrennung leicht gemacht

Um das richtige Trennen zu erleichtern, bietet der ZAKB den farbenfrohen Abfallbehälter BiOTONi an. Der praktische Alltagshelfer ist spülmaschinenfest, lässt sich luftdicht verschließen und sieht in der Küche auch noch prima aus. Erhältlich ist der BiOTONi für 10 EUR auf zahlreichen ZAKB-Wertstoffhöfen sowie in Geschäften und öffentlichen Einrichtungen: Touristinformation Heppenheim, Rathaus Bensheim, Bürgerbüro Lorsch, Rathaus-Service Lampertheim, Küchenstudio „Küchen mit Biss“, Viernheim
sowie auf den Wertstoffhöfen Bensheim, Bürstadt, Einhausen, Fürth, Groß-Rohrheim, Heppenheim, Lampertheim, Lorsch, Rimbach, Viernheim, Energiepark Lampertheim-Hüttenfeld

Verpackungen, Gläser, Batterien – Fremdstoffe erschweren Anlagenbetrieb

Daher ist auch eine richtige Abfalltrennung unerlässlich, wie ein Berg aus Verpackungen, Marmeladengläsern und Batterien den Besuchern eindrucksvoll vor Augen führte. Denn leider landen immer wieder Fremdstoffe in den Biotonnen und somit in der Biogasanlage. Dort stören sie die Abläufe und müssen mühsam von den Mitarbeitern aussortiert werden. Das kostet viel Zeit und Geld.

Wo entsorge ich was? Trennanleitung zeigen, wie es geht

Unter www.zakb.de stellt der Zweckverband kostenlos Anleitungen für eine korrekte Abfalltrennung zum Download bereit – bebildert und in über 10 Sprachen.

Um das richtige Trennen zu erleichtern, bietet der ZAKB den farbenfrohen Abfallbehälter BiOTONi zum Kauf an. Der praktische Alltagshelfer ist spülmaschinenfest, lässt sich luftdicht verschließen und sieht in der Küche auch noch prima aus. Erhältlich ist der BiOTONi für 10 EUR auf zahlreichen ZAKB-Wertstoffhöfen sowie in Geschäften und öffentlichen Einrichtungen: Touristinformation Heppenheim, Rathaus Bensheim, Bürgerbüro Lorsch, Rathaus-Service Lampertheim, Küchenstudio „Küchen mit Biss“, Viernheim sowie auf den Wertstoffhöfen: Bensheim, Bürstadt, Einhausen, Fürth, Groß-Rohrheim, Heppenheim, Lampertheim, Lorsch, Rimbach, Viernheim, Energiepark Lampertheim-Hüttenfeld

Abfall vermeiden leicht gemacht: Broschüre „Einkaufsguide Verpackungen“ kostenlos erhältlich beim ZAKB

Wie sich Abfall vermeiden lässt und worauf Bürgerinnen und Bürger bei eingepackten Produkten achten können, erklärt der Einkaufratgeber des Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB) zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung – kostenfrei downloaden oder anfordern.Foto: ZAKB

Rund 9.000 Tonnen Verpackungen sammelte der ZAKB im Jahr 2019 über die Gelben Säcke im Kreis Bergstraße ein – Tendenz steigend. Hinzu kommen noch jede Menge Kartonagen und weitere Materialien. Mit dem „Einkaufsguide Verpackungen“ gibt der Zweckverband den Bürgerinnen und Bürgern pünktlich zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung einen Kompass für den nächsten Einkauf an die Hand: Er bietet Orientierung im Verpackungsdschungel und zeigt anhand ausgewählter Produkte, worauf Verbraucher achten können, um Abfall im Alltag zu vermeiden und das Recycling zu verbessern. Erhältlich ist der Einkaufratgeber kostenlos als Download auf www.zakb.de, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder telefonisch unter 0 62 56 / 851 881.

Abfall vermeiden hat viele Facetten und ist eine Gemeinschaftsaufgabe

Als kommunaler Entsorger lenkt der ZAKB die Abfälle und Wertstoffe im Kreis Bergstraße auf die richtigen Entsorgungswege. Wenn es darum geht, Abfall zu vermeiden, ist er jedoch wesentlich auf die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Mit fünf einfachen Tipps erklärt der Zweckverband, wie jeder einen Beitrag leisten kann:

Tipp 1: Trennen statt wegwerfen

Grundsätzlich ist erst einmal nur Restabfall echter „Müll“. Landet ein Gegenstand in der schwarzen Tonne, ist er verloren und wird im Müllheizkraftwerk verbrannt. Daher gilt: Trennen Sie Abfälle gründlich und entsorgen Sie nur Materialien im Hausmüll, die dort auch tatsächlich hineingehören. Um das Recycling von Verpackungen im Gelben Sack zu erleichtern, sollten Sie die Wertstoffe so gut es geht in ihre Einzelteile zerlegen – das heißt zum Beispiel beim Joghurtbecher: den Deckel und – falls möglich – das Etikett abziehen und separat entsorgen.

Foto: Pixabay

Tipp 2: Mehrweg statt Einweg

Thermotasse statt Einwegbecher, Brotdose statt Alufolie, Stoffbeutel statt Plastiktüte – das sind nur drei Beispiele, wie Sie im Handumdrehen Abfall vermeiden können. Greifen Sie beim Einkauf zudem auf Mehrweg-Verpackungen wie Glas zurück. Bei einigen Geschäften und Supermärkten können Sie Ihre Einkäufe wie Kaffee, Wurst oder Käse außerdem direkt in eigene Behältnisse einpacken lassen.

Tipp 3: Frisch statt verpackt

Der beste Weg, Müll zu vermeiden, ist verpackungsfreies Einkaufen. Wählen Sie zum Beispiel bei Obst und Gemüse stets lose Ware aus und meiden Sie „Fertigprodukte“. Wochenmärkte oder „Unverpackt-Läden“, die es mittlerweile auch im Kreis Bergstraße gibt, sind eine ideale Alternative zum Supermarkt.

Tipp 4: Second Hand statt neu kaufen

Was Sie nicht mehr benötigen, gefällt vielleicht noch einem Mitbürger. Verschenken oder verkaufen Sie gebrauchte Dinge auf Flohmärkten, in Second Hand-Läden, „Kleiderkreiseln“, über Kleinanzeigen oder in den Sozialen Netzwerken.

Tipp 5: Bedarf statt Masse

Jahr für Jahr landen in Deutschland allein rund 12 Millionen Tonnen Lebensmittel im Abfall. Planen Sie Ihre Einkäufe daher vorausschauend und kaufen Sie bewusst ein – nach der Devise: Benötige ich das wirklich?

Foto: karen Dörflinger

Europäische Woche der Abfallvermeidung vom 21. bis 29. November 2020

2020 - Worauf Bürgerinnen und Bürger, die am Corona-Virus erkrankt sind, bei der Abfallentsorgung achten müssen:

02. April 2020 Infizieren sich Menschen mit dem Corona-Virus, müssen sie sich in häusliche Quarantäne begeben. Welche Regeln Bürgerinnen und Bürger bei der Abfallentsorgung auf Anraten des hessischen Umweltministeriums (HMUKLV) in diesem Fall einhalten sollten, darüber informiert der Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB). Das Bundesumweltministerium hat die Empfehlungen erweitert: Neu ist insbesondere der Punkt, dass erkrankte Personen in Quarantäne-Haushalten alle Abfallarten über den Restabfall entsorgen können. Dies gilt jedoch ausdrücklich nur für Quarantäne-Haushalte. Die übliche getrennte Sammlung von Abfällen für alle Haushalte ohne infizierte Personen ist keinesfalls aufgehoben.

Für private Haushalte, in denen infizierte Personen oder begründete Verdachtsfälle von COVID-19 in häuslicher Quarantäne leben, gilt:

  • Neben Restabfall werden auch Verpackungsabfälle (gelber Sack), Altpapier und Bioabfall über die Restabfalltonne entsorgt.

  • Sämtliche dieser Abfälle werden in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben. Einzelgegenstände wie Taschentücher werden nicht lose in Abfalltonnen geworfen.

  • Abfallsäcke werden durch Verknoten oder Zubinden verschlossen. Spitze und scharfe Gegenstände werden in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpackt. Abfallsäcke werden möglichst sicher verstaut, so dass vermieden werden kann, dass zum Beispiel Tiere Säcke aufreißen und mit Abfall in Kontakt kommen oder dadurch Abfall verteilt wird.

  • Glasabfälle und Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle, Batterien und Schadstoffe werden nicht über den Hausabfll entsorgt, sondern nach Gesundung und Aufhebung der Quarantäne wie gewohnt getrennt entsorgt.

Bürgerinnen und Bürger finden diese Vorgaben auch noch einmal auf der Webseite des ZAKB unter www.zakb.de oder über die kostenfreie ZAKB-App für Android- oder Apple-Geräte.

Ursprüngliche Mitteilung vom 25. März 2020:

  • Sämtliche Abfälle, die kontaminiert sein könnten, sollen in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcken entsorgt werden. Das Einwerfen von z.B. losen Taschentüchern in eine Abfalltonne ist zu unterlassen.

  • Die Abfallsäcke sind anschließend durch Verknoten oder Zubinden zu verschließen.

  • Es ist darauf zu achten, dass mindestens 3 Tage vor dem Abholtermin keine Abfälle mehr in die jeweiligen Behälter bzw. in den Gelben Sack geworfen werden.

  • Für Glasabfälle und Pfandverpackungen wird empfohlen, diese nicht über den Hausmüll zu entsorgen, sondern bis zur Aufhebung der Quarantäne im Haushalt aufzubewahren. Eine Reinigung der Oberflächen ist empfehlenswert.

&nbspAnhänge / Downloads

Merkblatt zur Sammlung gefaehrlicher Abfaelle.pdf

 

16. Juni 2026

Das vorletzte Wort: vertrauenswürdige Informations- und Recherchemedien

In diesem Beitrag geht es um Informations- und Recherchemedien. Da gibt es kuriose Dinge, hier ein Beispiel:

Männer die auf Wale starren

Pardon, dies wird keine Hetzschrift gegen Männer, denn die um die es hier geht, haben den härtesten Job der Welt. Es geht auch um Frauen, die in der Öffentlichkeit mitteilen, daß sie fühlen was der Wal Timmy - denn um den geht es hier - ihnen sagen will (das konnte bislang nur ein Mann, nämlich Mr. Spock, Star trek IV "zurück in die Gegenwart", 1986. Der konnte fühlen, daß die Buckelwaldame Gracie schwanger war). Aktuell aber konnten die Frauen die Todesangst eines einsamen Wales fühlen, der sich eigentlich zum Sterben zurückgezogen hatte.

16. Juni 2026
Weiterlesen: Das vorletzte Wort: vertrauenswürdige Informations- und Recherchemedien

Die vorletzte Seite: Verbrauchertipps ohne "stasi"

Ein Jahr "Das vorletzte Wort"! In dieser Rubrik in den Durchblickheften finden Sie seit April 2025 folgende Beiträge: 

  1. Das vorletzte Wort im Aprilheft: Was hat Schach mit Demokratie zu tun? 

  2. Das vorletzte Wort im Maiheft: „Wat kümmert mich ming Jeschwätz von jestern?“

  3. Geschichte der Suchmaschinen Juni 2025
  4. Fortsetzung von Teil 1: Verschiedene Online-Suchmaschinen und ihre Funktionsweise, Sommerheft 2025
  5. Forts.: wie der Algorithmus von Online-Suchmaschinen SIE findet, Septemberheft 2025
  6. Forts.: Ethik-Richtlinien von Online-Suchmaschinen und Einkaufen im Internet, Oktoberheft 2025
  7.  Einkaufen im Internet Teil 2, Suchen im Netz und Preisvergleichsportale, November 2025
  8. Was ist die Cloud? Risiken und Abhängigkeiten, Dezember 2025
  9. Teil 2: Datenschutz und Cloudnutzung, Januar 2026
  10. Alternativen zu WhatsApp März 2026 (im Februar war eine kleine Pause)
  11. Wero - Alternative zu Paypal?  - Aprilheft 2026, bitte lesen Sie dazu auch die Information der Sparkasse: Sparkasse: Infos zu WERO
  12. Welchen Medien können Sie vertrauen?, Maiheft 2026, von Marieta Hiller
  13. Sind Smartphones Wegwerfprodukte? , Juniheft 2026, von Thomas Glaser
  14. Vertrauenswürdige Informations- und Recherchemedien, Sommerheft 2026, von Marieta Hiller

Diese Beiträge wurden von Thomas Glaser erstellt. Ab jetzt werden Beiträge im Wechsel von Thomas Glaser und Marieta Hiller erscheinen:

  1. Deltachat, Wikipedia - KI, OruxMaps (dazu gibt es bereits den Beitrag Wandernavis und Tourenplaner von Thomas Glaser), weitere Navigations-Apps folgen
  2. "Was man von DEM Geld alles hätte kaufen können!" - das neue Hessenlogo: lieb? und teuer...

Lesen Sie auch folgende Beiträge dazu:

Wie kommt man klar im "Zeitalter der Desinformation"?

Sind Ihre privaten Daten so einbruchssicher wie Ihr Haushalt?

19. Mai 2026

"Eisenbahn-Romantik" soll(te) weiterbestehen

Petition Lieber SWR: "Eisenbahn-Romantik" soll weiterbestehen

Aktualisierung 6. Mai 2026: der SWR wird keine neuen Folgen von Eisenbahn-Romantik produzieren, das Format wird "eingespart", die fadenscheinige Begründung kann man hier nachlesen.

----

https://www.openpetition.de/petition/online/lieber-swr-eisenbahn-romantik-soll-weiterbestehen

Eisenbahnfans aus ganz Deutschland haben diese Petition ins Leben gerufen, sie läuft noch bis zum 2. Dezember 2025, dem Tag der Modelleisenbahn, einem symbolträchtigen Tag, der hoffentlich Gutes bringt. Bis Mitte September haben bereits über 18.000 Eisenbahnfreunde die Petition unterschrieben, angestrebt sind 25.000.

Der Sender SWR Fernsehen will zum Jahresende 2025 die beliebte Sendereihe Eisenbahn-Romantik einstellen und die zugehörige Redaktion auflösen. Der Journalist Hagen von Ortloff hatte Eisenbahn-Romantik im Jahr 1991 erfolgreich gestartet. Diese Petition fordert den SWR auf, die Entscheidung zu überdenken und sowohl die Redaktion als auch die Sendereihe über 2025 hinaus bestehen zu lassen und weiterhin die allseits beliebten Eisenbahnfilme zu produzieren.

12. Mai 2026
Weiterlesen: "Eisenbahn-Romantik" soll(te) weiterbestehen

19.5. Eröffnung der Poststation im Rathaus Reichenbach

am 19.05.2026 um 11:00 Uhr wird in 64686 Lautertal-Reichenbach, Nibelungenstr. 280 (Rathaus) die neue automatische Poststation eröffnet. Es findet ein ca. einstündiges Programm zur Erläuterung statt:

  • Begrüßung
  • Erläuterung Funktion dieser neuen Poststation
  • Kurzes Grußwort des Bürgermeisters
  • Praktische Anwendung: gemeinsames Aufgeben von Päckchens  inkl. Paketmarkenkauf für den Kindergarten

Wer kommen möchte, kann sich also anschauen, wie die Automatenstation bedient wird, interessant für z.B. Senioren, Digi@Lotsen* o.ä. Die regionale Politikbeauftragte der DHL Group schreibt dazu: "da kann dieser Termin gleich als kleine Schulung dienen. Die Poststationen der Deutschen Post sind eine neue weiterentwickelte Automatenlösung, an der unsere Kunden das Kernsortiment der Post- und Paketdienstleistungen an einem Selbstbedienungsautomaten erhalten. Kunden können hier rund um die Uhr z.B. Brief- und Paketmarken kaufen, Briefe und Pakete versenden, Pakete empfangen. Im Fokus stehen für uns die Verfügbarkeit zu postalischen Leistungen und die einfache Nutzung unserer Services."

12. Mai 2026
Weiterlesen: 19.5. Eröffnung der Poststation im Rathaus Reichenbach

Werner Reinke: Musikwünsche für Ukraine-Spenden

Seit mittlerweile über drei Jahren sammelt hr1-Moderator Werner Reinke Spenden für die Opfer des Krieges in der Ukraine. Nun wurden die zwei Millionen Euro geknackt – den Endspurt machte dabei ein besonders großzügiger Spender. Mehr dazu hier:
https://www.hr1.de/sendungen/reinke/werner-reinkes-spendenaktion-knackt-zwei-millionen-marke-v1,reinke-spenden-zwei-millionen-100.html
Wer spendet, darf sich einen Musiktitel wünschen! Reinke liefert zum Musikwunsch oft auch spannende Hintergrundinfos zum Interpreten und zum Titel. Man kann per Lastschrift oder mit Kreditkarte zahlen (bitte nicht mit paypal!). Die Spendenadresse ist hier:
https://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/aktiv-helfen/interaktiv-helfen/starte-deine-spendenaktion/meine-spendenaktion/?cfd=do33u#cff
Lesen Sie auch den Beitrag über die Wichtigkeit öffentlich rechtlicher Sender auf Seite 21! M. Hiller

11. Mai 2026

Sägewerk Gehrisch: Aus ein paar Wochen wurden Jahrzehnte

Dieter Axt und Manfred Rettig verabschieden sich beim Sägewerk Gehrisch

„Als ich anfing, dachte ich, hier bleibe ich vielleicht ein paar Wochen oder Monate“, Manfred Rettig erinnert sich gut. Er war zarte 20 Jahre alt als er im Oktober 1982 seinen ersten Arbeitstag im Sägewerk Gehrisch absolvierte. Damals war der heutige Standort im Modautaler Ortsteil Hoxhohl noch gar nicht bezogen. Der heute 64jährige war beim Umzug von Winterkasten bereits mit dabei. Unglaubliche 44 Jahre lang unterstützte Manfred Rettig die Arbeiten im Sägewerk. „Ich habe die Aufgabe immer als sehr abwechslungsreich und herausfordernd empfunden“, zieht er Bilanz. Als Gatterführer war er im Betrieb für den Einschnitt zuständig. „So verantwortungsvoll mit dem Werkstoff Holz zu arbeiten, hat mir all die Zeit großen Spaß gemacht.“

Beim Sägewerk Gehrisch, das bereits im Jahre 1850 gegründet und seitdem von Generation zu Generation weitergeführt wurde, verlässt in diesen Tagen aber noch ein weiterer Veteran die Kommandobrücke. Mit dem 65jährigen Dieter Axt geht ein weiterer höchst erfahrener Mitarbeiter in den wohlverdienten Ruhestand. Auch er dachte zunächst an ein Intermezzo als er im Mai 1991 beim Sägewerk anfing. „Mal schauen, was draus wird, war so ein bisschen die Einstellung“, erklärt er seine damalige Gemütslage. „Vom Gefühl her dachte ich, ich bleibe eher kurz.“ Es wurden dann kurze 34 Jahre. Dieter Axt bediente über Jahrzehnte hinweg den Rundholzsortierwagen – sozusagen das Herzstück eines jeden Sägewerks. „Die Auswahl am Rundholzplatz orientiert sich sehr stark an dem zu erfüllenden Auftrag“, berichtet er. „Es ist sozusagen der erste Arbeitsgang – am Ende steht dann das fertige Produkt.“

07. Mai 2026
Weiterlesen: Sägewerk Gehrisch: Aus ein paar Wochen wurden Jahrzehnte

Welchen Medien können Sie vertrauen?

Diese neue Serie (ab Maiheft 2026) wird sich mit seriösen Medien für Information und Recherche befassen - im Wechsel mit weiteren Beiträgen von Thomas Glaser zu den Themen Digitale Sicherheit, Künstliche Intelligenz und "ein Leben ohne US-Produkte". Siehe auch Übersicht: Die vorletzte Seite: Verbrauchertipps ohne "stasi"

Hier soll es um die öffentlich Rechtlichen Sender gehen. Ende März hat CDU-Familienministerin Karin Prien bekannt gegeben, daß das Förderprogramm „Demokratie leben!“ drastisch gekürzt werden soll. Das trifft über 200 Vereine und Initiativen, die unsere Demokratie im Alltag schützen. Auf lange Sicht wird auch der öffentlich rechtliche Rundfunk betroffen sein: die Rundfunkkommission will 3sat mit arte zusammenlegen, obwohl beide Sender prallgefüllt sind mit seriösen Inhalten. Tagesschau24, One und ARD-alpha werden zum 31. Dezember 2026 abgeschaltet. Und gerade auf 3sat kommen zahlreiche Formate mit tagesaktuellem Polit-Kabarett, man könnte fast denken, daß dies unerwünscht ist.

04. Mai 2026
Weiterlesen: Welchen Medien können Sie vertrauen?

Aktuell vermehrt betrügerische Anrufe

Aktuell vermehrt betrügerische Anrufe / Falsche Polizeibeamte versuchen Beute zu machen

Bensheim / Lautertal (ots) - Im Laufe des heutigen Tages (21.4.26) wurden der Polizei in Bensheim mehrere verdächtige Telefonate von Betrügern gemeldet. Diese versuchen mit der Masche der falschen Polizeibeamten an das Hab und Gut der Bürgerinnen und Bürger zu gelangen. Nach aktuellen Erkenntnissen ist bislang kein Vermögensschaden eingetreten.
Die Kriminellen gaukeln den Angerufenen am Telefon unter anderem vor, die Polizei hätte in der Nachbarschaft eine Diebesbande festgenommen. Bei der hätte man eine Liste oder Fotos mit weiteren Einbruchszielen gefunden. Darauf befände sich auch der Name bzw. das Haus der jeweils Angerufenen. Die Betrüger fordern anschließend die Herausgabe von Wertsachen, um sie vor den Einbrechern in
Sicherheit zu bringen.

25. April 2026
Weiterlesen: Aktuell vermehrt betrügerische Anrufe

Neunkirchen: Gewerbesteuer oder Schlafdorf?

„Im Odenwald im Odenwald ist Holz-Auktion“ sang mein Opa mir früher immer vor. Um Holz geht es in unserer Kulturlandschaft seit Jahrhunderten. Generationen von professionellen Holzfällern oder Zapfensammlern und privaten Laub- und Reisigsammlern lebten vom Wald. Auch heute noch wird allerorts gehauen und gesägt. Im Unterschied zu den Zeiten, als Hänsel und Gretel sich im Wald verirrten, sind sämtliche Waldarbeiten heute streng reglementiert. Holzverarbeiter unterliegen ebenso strengen Bestimmungen. Und so kam es, daß der Land- und Forstbetrieb von Walter Nicklas, der eine Genehmigung für den Bau seiner Halle im Außenbereich der Bebauung erhielt, weil es sich um privilegierte Holzwirtschaft handelte.

08. April 2026
Weiterlesen: Neunkirchen: Gewerbesteuer oder Schlafdorf?

GGEW warnt vor falschen Zählerablesern

Bensheim/Heppenheim. GGEW warnt vor einer möglichen Betrugsmasche in der Region. In den vergangenen Tagen haben sich mehrere Kundinnen und Kunden gemeldet und berichtet, dass sich unbekannte Personen als Mitarbeitende von GGEW ausgeben und versuchen, sich Zutritt zu Wohnungen oder Kellern zu verschaffen.

Nach Angaben der Betroffenen behaupten die Personen, sie müssten Zählerstände kontrollieren – angeblich wegen ungewöhnlich hoher Nachzahlungen oder notwendiger
Überprüfungen. In einigen Fällen konnten sich die Personen jedoch nicht ausweisen und legten lediglich Visitenkarten oder ähnliche Unterlagen vor.

12. März 2026
Weiterlesen: GGEW warnt vor falschen Zählerablesern

Gesunde Hunde statt Modehunde

Wenn Zucht krank macht...

Immer mehr Hunde leiden unter zuchtbedingten Defekten, die ihr Leben stark beeinträchtigen. Zu den häufigsten Problemen gehören Atemnot, Augenprobleme, Haut- und Haarveränderungen, Schäden der Wirbelsäule und des Bewegungsapparates, neurologische Störungen sowie Taubheit. Halterinnen und Halter werden von den gesundheitlichen Einschränkungen und Folgekosten ihrer Tiere oft unvorbereitet getroffen. „Viele Hunde mit sogenannten Defekt- oder Qualzuchtmerkmalen sind behandlungsbedürftig, mit enormen Kosten und großem Leid für Tier und Halter“, betont Vize-Landrat des Kreises Darmstadt-Dieburg Lutz Köhler.

11. März 2026
Weiterlesen: Gesunde Hunde statt Modehunde

Fahrgastvertreter gesucht!

Der Fahrgastbeirat der Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation DADINA wird neu zusammengestellt. Wer sich für die Mitarbeit als ehrenamtlicher Fahrgastvertreter interessiert, kann sich dafür bis zum 31. März 2026 bewerben.

Infos: https://www.rmv.de/c/de/start/dadina/aktuell/pressemitteilungen/mitglied-werden-im-fahrgastbeirat

09. März 2026
  1. KMB: Verschärfte Regeln bei der Rattenbekämpfung
  2. Wassergebühren im Lautertal
  3. GGEW: Jahresrückblick 2025
  4. Lautertal: Kostenlose Bereitstellung von Brennholz
  5. Bauarbeiten B47 und L 3098 in Reichenbach
  6. 80 Jahre Fa. Heppenheimer Werkzeug und Formenbau GmbH
  7. Kanalsanierung im KMB-Gebiet
  8. Einkaufen im Internet - aber wie?
  9. Einblick: Klippel Baumaschinen Service
  10. Flächen für Wohnen und Gewerbe in Südhessen

Seite 1 von 5

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
© 2026 Gerhards GmbH & Co. Verlags- und Vertriebsgesellschaft KG Designed By Thomas Glaser with JoomShaper
  • Durchblick Aktuell
  • Vereine
    • Aktuelles
    • Allgemeine Mitteilungen
    • Vereinsporträts
  • Freizeit & Kultur
    • Veranstaltungen
    • Regionales: Freizeit-Tipps
      • Aktuelle Angebote
      • Regionale Ziele
      • Geopark & Nibelungensteig
    • Lesetipps
    • Ausstellungen
    • Mundart
    • Historisches
    • Der höchste Apfelbaum
  • Gesellschaft
    • Wichtige Infos
    • Politik
    • Menschen
      • Schule & Bildung
      • Hintergrund
      • Veranstaltungen Soziales
      • Senioren
      • Gesundheit
    • Wirtschaft & Verbraucher
      • Garten
      • Infos unserer Inserenten
      • Datenschutz & KI
      • Ernährung
    • Umwelt
      • Energie & Bauen
      • Natur & Tiere
      • Klimawandel & Wetter
      • Landwirtschaft
      • Mülltrennen & vermeiden
      • Verkehr & ÖPNV
    • Durchblick Service für Sie!
  • Unsere Ausgaben online
    • Durchblick Ausgaben als PDF
  • Ihr Durchblick
    • Aus der Redaktion
      • Aprilscherze
      • Fundstücke
      • Tintenklecks
    • Unsere Jahresprojekte
      • Die Odenwald-Redaktion
      • Jahresprojekte 2025
      • Jahresprojekte 2024
      • Jahresprojekte 2023
      • Obstbaumfachwart 2020
      • Blühwiesenprojekt 2019
      • Imkerprojekt 2018
      • Gesundheitsmesse 2015-2018
    • Archiv
    • Mediadaten
    • Impressum