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Dorfschule Modautal: Aktuelles

Konzept der Freien Dorfschule Modautal: Lernen in altersgemischten Gruppen, ganzheitlicher naturnaher Unterricht, Raum für selbstbestimmtes Miteinander-Voneinander-Lernen, Erfahren von Wertschätzung und sozialem Miteinander, Entwicklung von kreativen und handwerklichen Projekten... weitere Informationen unter: www.dorfschule-modautal.de

Lesen Sie zu diesen aktuellen Mitteilungen und Berichte der Freien Dorfschule auch unser Durchblick-Vereinsporträt!

Nachbericht zum Sommerfest im Juni 2026

Voller Freude - Nachklang - Unser erstes Sommerfest der Freien Dorfschule Modautal

Was für ein wunderschöner Tag! Unser Sommerfest am 20. Juni war genau das, was wir uns erhofft hatten: bunt, lebendig, fröhlich und voller wertvoller Begegnungen. Von Herzen möchten wir DANKE
sagen – an alle Besucherinnen und Besucher, an alle Unterstützerinnen und Unterstützer, an alle Helferinnen und Helfer, an alle, die mit Essensspenden, Kuchenspenden oder Geldspenden beigetragen haben, und an jeden einzelnen Menschen, der diesen Tag mitgestaltet hat. Die Sonne strahlte mit uns um die WeƩe und wir durŌen zahlreiche große und kleine Gäste an unserem Lernort begrüßen. Besonders schön war es zu sehen, mit wie viel Begeisterung die Kinder unsere Kreativstationen angenommen haben. Selbstgemachte BleisƟŌe, Blumenkränze, Schmuckstücke und viele weitere kleine Schätze durfen mit nach Hause genommen werden – zusammen mit unzähligen schönen Erinnerungen. Für uns war das Fest ein voller Erfolg. Wir konnten interessierten Familien unser Konzept näherbringen, Fragen beantworten und zeigen, was unseren Lernort so besonders macht. GleichzeiƟg konnten langjährige Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter einen entspannten Tag zwischen unseren Schulschafen, dem Obstgarten und unserem baubiologisch sanierten Lernort genießen. Danke für das Vertrauen, die tolle Unterstützung und die Offenheit. Viele haben diesen Tag zu etwas ganz Besonderem für uns gemacht. Wir freuen uns schon auf das nächste Wiedersehen!
Neue Kinder können noch für den Start im August 2026 aufgenommen werden. Sowohl Schulanfänger:innen als auch Quereinsteiger:innen sind möglich. Mehr Informationen gibt es auf
www.dorfschule-modautal.de

oder schreibt uns an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

Sommerfest Flyer PDF

 

Oktober 2025: Fruchtbares Zusammenwirken mit der lokalen Schreinerei Matalia aus Steinau

Ein herzliches Ankommen beginnt schon im Eingangsbereich – und genau dort nimmt die Freie Dorfschule Modautal weiter Form an. Gemeinsam mit der lokalen Schreinerei Matalia ist ein ganz besonderes Möbelstück entstanden: unsere neue Garderobe. Gefertigt aus heimischem Birkenholz, ökologisch geölt und mit einer organisch geschwungenen Baumkante, verbindet sie pädagogische Funktionalität mit Ästhetik. Jedes Element ist handgemacht mit Liebe zum Detail, jedes Stück Holz erzählt seine eigene Geschichte.

So wie auch die alten Dielen – einst Teil des Klassenzimmers der Alten Schule in Asbach, nun tragendes Element unserer neuen Räume – zeigen sie, wie Altes und Neues miteinander verbunden werden können. Ein Stück Vergangenheit, das im neuen Lernort weiterlebt – mit Geschichte unter den Füßen und Zukunft im Blick. Ein herzliches Dankeschön an die Schreinerei Matalia aus Steinau, die uns mit viel fachlichem Können und Herzblut unterstützt hat, die alten Dielen wieder aufzubereiten.

Solche Kooperationen machen deutlich, wie wertvoll lokale Netzwerke sind: Wenn Menschen zusammenkommen, um miteinander und füreinander etwas Schönes und Sinnvolles zu schaffen.

Die Räume unseres Lernortes nehmen weiter Gestalt an. Und mit ihnen entsteht ein Ort, an dem individuell und naturverbunden gelernt werden darf – an dem man nicht nur ankommt, sondern sich gleich willkommen fühlt.

Willkommen heißen wir auch gerne weitere engagierte Menschen, die sich mit Herz und Haltung in unserem Lernort einbringen möchten. Gesucht sind Grundschullehrer:innen oder Personen mit einem abgeschlossenen Hochschulstudium und Erfahrung im – idealerweise – Grundschulbereich oder in anderen Schulformen. Alternativpädagogische Erfahrung mit Waldorf oder Montessori ist von Vorteil – oder mindestens die Offenheit, sich hier weiterzubilden. Gerne Kontaktaufnahme unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

Wir freuen uns, seit rund vier Wochen am Start zu sein, und blicken dem weiteren Wachsen unseres Netzwerkes von und für die Region mit Freude entgegen.

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Mai 2025 Freie Dorfschule Modautal: Nur noch 3 freie Plätze für den geplanten Schulstart 2025

Der Verein Freie Dorfschule Modautal e.V. plant zum Schuljahr 2025/26 die Eröffnung einer freien Schule für die Klassen 1 bis 6 in Modautal-Asbach. Aktuell sind noch drei Plätze für den anvisierten Schulstart im August 2025 frei. Ein Einstieg im Sommer ist in den Klassenstufen 1 bis 4 möglich. Das Konzept steht für lebenslanges Lernen mit Kopf, Herz und Hand, orientiert an den individuellen Interessen und dem jeweils eigenen Tempo der Kinder – jenseits von Notendruck und starrem Frontalunterricht.

Montag, 23. Juni 2025 um 21 Uhr Online-Infoveranstaltung 
Donnerstag, 10. Juli 2025 um 18 Uhr Infoveranstaltung direkt am zukünftigen Lernort 
mehr dazu weiter unten.

Am Montag, den 23. Juni 2025, um 21 Uhr findet eine Online-Infoveranstaltung statt.

Interessierte Familien erhalten einen Einblick in das besondere pädagogische Konzept der Freien Dorfschule Modautal. Vorgestellt werden unter anderem die alternativen Lernansätze des Lernortes, bei denen die Kinder in ihrem eigenen Tempo, mit Freude und in ihrem individuellen Rhythmus lernen dürfen. Im Mittelpunkt stehen selbstbestimmtes Lernen, altersgemischte Gruppen und ein respektvoller Umgang miteinander – fernab von Notendruck und starren Lehrplänen.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Eltern, die eine Alternative zum klassischen Schulsystem suchen und mehr über die praktischen und pädagogischen Grundlagen der Dorfschule erfahren möchten

Anmeldung zur Online-Veranstaltung per E-Mail an:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Am Donnerstag, den 10. Juli 2025, um 18 Uhr findet eine Infoveranstaltung direkt am zukünftigen Lernort statt. 

Neben einer Vorstellung des pädagogischen Konzepts – mit Schwerpunkten wie selbstbestimmtem Lernen, Handlungspädagogik und einem respektvollen Miteinander – haben Teilnehmende auch die Möglichkeit, das entstehende Lernumfeld kennenzulernen. Die Veranstaltung findet auf dem Außengelände des zukünftigen Lernortes statt, das derzeit mit viel Herzblut aufgebaut wird: ein ehemaliger Kuhstall, der zum Lernort umgestaltet wird, ein Gemüse- und Obstgarten und reichlich Platz für naturnahes, handlungsorientiertes Lernen.

Nach der Vorstellung des Konzepts gibt es Raum für Fragen und Gespräche.

Weitere Informationen zur Freien Dorfschule Modautal unter: www.dorfschule-modautal.de

Was die Freie Dorfschule Modautal auszeichnet:

  • Lernen in altersgemischten Gruppen

  • Ganzheitlicher, naturnaher Unterricht

  • Raum für selbstbestimmtes Miteinander-Voneinander-Lernen

  • Erfahren von Wertschätzung und sozialem Miteinander

  • Entwicklung von kreativen und handwerklichen Projekten

Interessierte Familien sind herzlich eingeladen, Kontakt aufzunehmen oder gleich den Aufnahmeantrag ausgefüllt per E-Mail zuzusenden. Die Platzvergabe erfolgt nach persönlichem Kennenlernen. 

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Webseite mit weiteren Informationen dem Anmeldebogen: https://dorfschule-modautal.de/



Lernen im ländlichen Raum - gemeinsam möglich machen

Mit ihrem alternativpädagogischen Ansatz mit Schwerpunkt auf der Natur- und Handlungspädagogik und Elementen aus der Montessori-, Waldorf-, Freinet- und Reggiopädagogik wird die Freie Dorfschule Modautal ab Sommer 2025 die Bildungslandschaft in der Gemeinde Modautal und Umgebung erweitern. Als sogenannte Ersatzschule wird sie, wie jede freie Schule, ab dem 4. Jahr Zuschüsse vom Land Hessen erhalten, muss aber die ersten drei Jahre finanziell eigenständig überbrücken.

Neben Spenden und diversen beantragten Förderungen, bei denen es auch schon erste Zusagen gibt, wird ein Großteil des Finanzbedarfs über einen Bankkredit bei der GLS Bank gedeckt. Die GLS ermöglicht so seit 1972 Gründungsinitiativen den Start und ist daher ein erfahrene und kompetente Begleitung. Um diesen Kredit abzusichern, benötigt die gemeinnützige Freie Dorfschule Modautal Menschen, die bereit sind, eine Kleinst-Bürgschaft zu geben. Als bürgende Person sichert man im unwahrscheinlichen Falle einer Insolvenz der Bank zu, die Verbindlichkeit der Freien Dorfschule Modautal e.V. bis zu diesem Maximalbetrag mit zu übernehmen. Gleichzeitig ist man Teil eines größeren Ganzen und ermöglicht ein Projekt, das von vielen Einzelnen getragen wird. Die Höhe ist frei wählbar, beträgt aber maximal 3.000 € je bürgender Person. Eine Bürgschaft ist also eine unkomplizierte Art, die Gründung zu unterstützen. Jeder - egal ob Mitglied oder nicht oder mit der Dorfschule verbunden oder nicht - kann eine Bürgschaft übernehmen. Weitere Informationen zu den Bürgschaften finden sich auf der Website www.dorfschule-modautal.de/buergschaft/.

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Eine Dorfschule für Modautal und Umgebung: Infotreffen am 22. Januar 2025 um 17:00 Uhr in der Pfarrscheune Beedenkirchen, Reichenbacher Straße 35

Die nötigen Schritte und Vorbereitungen für die Eröffnung einer Freien Dorfschule Modautal im Sommer 2025 laufen auf Hochtouren. Der Antrag beim Schulamt wurde bereits im September eingereicht. Das Ziel der jahrgangsübergreifenden, ganzheitlichen und naturnahen Schule ist der Start zum Schuljahr 2025/2026 für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 mit einem Standort in Modautal - willkommen sind explizit Schüler:innen aus der gesamten Umgebung.

Das Lernmodell setzt auf altersübergreifende Lerngruppen, in denen die Kinder individuell, in ihrem eigenen Tempo lernen können. Im Fokus steht das „Lernen lernen“. Die Kinder erlangen die Fähigkeit, sich Wissen selbstbestimmt anzueignen und sich flexibel auf neue Herausforderungen einzulassen. Diese Kompetenzen sind essenziell für ihre persönliche und schulische Entwicklung - ganz im Sinne von “für das Leben lernen”.

Ein Schwerpunkt liegt zudem auf projektorientiertem Lernen: Die Kinder arbeiten an Projekten, die ihre Interessen aufgreifen und ihnen die Möglichkeit geben, ihre Lernwege aktiv mitzugestalten. Dabei geht es nicht nur um den Erwerb von Wissen, sondern darum, dieses Wissen durch praktisches Tun anzuwenden und dadurch zu festigen. So entwickeln die Kinder Selbstständigkeit, Kreativität und Verantwortung für ihren Lernprozess. Jedes Kind wird dabei durch individuelle Lernpläne und fachkundige Lehrer:innen und Lernbegleitende gezielt unterstützt.

Interessierte Familien sind herzlich eingeladen, mehr über die Werte und das Konzept der Freien Dorfschule Modautal zu erfahren. Ein Infotreffen ist am 22. Januar 2025 um 17 Uhr. Das Gründungsteam wird das pädagogische Konzept sowie Beispiele für den praktischen Lernalltag in einem fächer- und jahrgangsübergreifenden Lernort vorstellen und für Fragen zur Verfügung stehen.

Zum Schulstart 2025 sucht die Freie Dorfschule Modautal engagierte Lehrer:innen mit 1. oder 2. Staatsexamen sowie weitere pädagogische Fachkräfte mit Teampower, Gründungsspirit, Herz und Pragmatik. Weitere Informationen unter www.dorfschule-modautal.de. Bewerbungen können per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. gesendet werden. Wer bei der Gründung mitwirken oder das Projekt unterstützen möchte, ist ebenfalls herzlich willkommen, per Mail Kontakt aufzunehmen.

Standort für die Dorfschule: Hofreite in Asbach

Die Freie Dorfschule Modautal hat ihren zukünftigen Standort bekanntgegeben: Der zukünftige Lernort wird eine historische Hofreite im Modautaler Ortsteil Asbach sein. Ein ehemaliger Kuhstall auf dem Gelände wird ökologisch umgebaut, um den Anforderungen eines Schulbetriebs gerecht zu werden. Dabei soll der ursprüngliche Charakter der Hofreite so weit wie möglich erhalten bleiben, um den besonderen Charme des Gebäudes und seiner Umgebung zu bewahren.

Ein weiterer Vorteil des Standorts ist die angrenzende Obstbaumwiese und der Gemüsegarten, die Teil des pädagogischen Konzepts sind. Sie bieten den Kindern die Möglichkeit, Natur hautnah zu erleben und ökologische Zusammenhänge praktisch zu verstehen.

Zusätzlich konnte die Dorfschule bereits Kooperationen mit ortsansässigen Vereinen wie dem NABU, dem Obst- und Gartenbauverein, der Solidarischen Landwirtschaft Gemüsegarten Hoxohl sowie dem Imkerverein aufbauen. Diese Zusammenarbeit ermöglicht den Lernenden spannende Projekte und Lernangebote im Bereich Natur- und Umweltschutz sowie nachhaltiger Landwirtschaft.

Weitere Informationen zum Start im Sommer 2025 und zur Anmeldung sind auf der Homepage www.dorfschule-modautal.de verfügbar.

 

 

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Juni 2024:

Zehn engagierte Menschen aus der Region haben Ende Mai den Verein "Dorfschule Modautal" gegründet. Sie planen den Aufbau einer freien Grundschule, die die Bildungslandschaft im Modautal erweitern soll. Jahrgangsübergreifend und inklusiv soll der Ort sein, an dem Kindern in Zukunft nicht nur Wissen vermittelt werden soll, sondern ihre Begeisterung und Lerneifer gefördert werden sollen. Selbstbestimmtes Lernen, Persönlichkeitsbildung und die Entwicklung psycho-sozialer Kompetenzen sollen den Kindern ebenso ermöglicht werden, wie das Erlernen von praktischen Fähigkeiten und das Agieren im Team. Bei einem "Coffee&Cake" auf der Obstbaumwiese der Hofreite der Familie Eller in Asbach hatte das junge Projekt einen ersten Infostand und konnte weitere Kontakte mit Interessierten knüpfen. Wer mitmachen möchte oder Interesse an einem Schulplatz hat, kann den Verein über www.dorfschule-modautal.de oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. erreichen.

Foto: Dorfschule Modautal

Mi., 06.03.24, 19 Uhr, Pfarrscheuer Beedenkirchen, erstes Treffen von allen Interessierten zum Thema Dorfschule:

Um den ländlichen Raum zu erhalten und zu entwickeln, braucht es Vielfalt, auch beim Bildungsangebot. Jahrgangsübergreifend und inklusiv wünschen wir uns einen Ort für unsere Kinder, an dem nicht nur Wissen vermittelt wird, sondern Begeisterung und Lerneifer erhalten und gefördert werden. Persönlichkeitsbildung und die Entwicklung psycho-sozialer Kompetenzen sollen den Kindern ebenso ermöglicht werden, wie das Erlernen von praktischen Fähigkeiten und das Arbeiten im Team. Mit einem ersten Treffen wollen wir den Stein ins Rollen bringen und anfangen diesen Ort zu entwickeln. Wir freuen uns auf weitere Interessierte aus Modautal und Lautertal! Weitere Informationen bei Vivian Glover (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder 0162-7057876)

09. September 2026

Das MINT-Zentrum Bensheim: Richtfest

April 2026: Ein Ort für Ideen von morgen - Richtfest für das Schülerforschungszentrum Südhessen Bergstraße / Fertigstellung im Sommer 2026 vorgesehen

Ein Dachstuhl, der Zukunft trägt: Mit dem Richtfest für das neue Schülerforschungszentrum Südhessen Bergstraße (SFZ) in Bensheim hat der Kreis Bergstraße einen wichtigen Meilenstein erreicht. Rund ein Jahr nach dem ersten Spatenstich steht nun sichtbar, was zuvor Idee, Vision und Plan war: ein Ort, an dem junge Menschen ihre Neugier entfalten und wissenschaftliche Fragen erforschen können. Landrat Christian Engelhardt betonte in seiner Ansprache, dass hier weit mehr entstehe als ein modernes Gebäude: „Das SFZ ist ein Versprechen an die nächste Generation: Wir schaffen Räume, in denen Forschergeist wachsen kann. Räume, die neugierig machen, herausfordern und inspirieren. Unser Ziel ist es, hier ein kleines Silicon Valley des Lernens und Experimentierens in Hessen entstehen zu lassen.“

Der Neubau umfasst zwei hochmoderne Labore, variable Lern- und Projektflächen, einen offenen Kommunikationsbereich sowie ein Außengelände für Forschung unter freiem Himmel. Die Fertigstellung ist für den Sommer dieses Jahres vorgesehen. 

14. April 2026
Weiterlesen: Das MINT-Zentrum Bensheim: Richtfest

KVHS Bergstraße: neues Programm

Neues Semester, neuer Auftritt: KVHS Bergstraße startet modernisiert ins Frühjahr: Über 640 Kurse, überarbeitete Website und nachhaltiges Programmheft prägen aktuelles Angebot

Kreis Bergstraße (kb). Mit mehr als 640 Kursen ist die Kreisvolkshochschule Bergstraße (KVHS) in das Frühjahrssemester gestartet – und zeigt sich dabei nicht nur inhaltlich vielfältig, sondern auch optisch und digital grundlegend erneuert. Sowohl das Programmheft als auch die Internetseite wurden umfassend überarbeitet und präsentieren sich nun in einem modernen, nutzerfreundlichen Design.

10. März 2026
Weiterlesen: KVHS Bergstraße: neues Programm

Zeugnisverleihung im Studienseminar Heppenheim

Dezember 2025: Mit frischem Selbstbewusstsein ins Berufsleben

In den Wochen vor Weihnachten absolvierten die neuen Lehrkräfte für den Schulamtsbezirk Bergstraße-Odenwald ihre Staatsexamina, welche sie zu vollgültigen Lehrerinnen und Lehrern machten. Nun stand die Zeugnisverleihung an, ein guter Grund zum Feiern – aber auch um reflektierend zurück und danach in die Zukunft zu blicken. Hierzu traf man sich im Heppenheimer Gastronomiehaus Outback.

„Unsere größte Schwäche liegt im Aufgeben. Der sicherste Weg zum Erfolg ist immer, es noch einmal zu versuchen.“ Meike Lindemann, stellvertretende Leiterin des Studienseminars in Heppenheim, hatte diese Worte des Erfinders Thomas Edison bewusst ausgewählt, um den frischgebackenen Lehrkräften einerseits Mut für zukünftige Lebensschritte zu machen – privat und besonders beruflich. Anderseits mochte sie die Examinierten damit auch an die Bedürfnisse ihrer zukünftigen Schülerinnen und Schüler erinnern, denn auch diese brauchten geduldige Lehrkräfte, um zum Erfolg zu gelangen. „Sie wollen und sollen Kinder und Jugendliche dazu befähigen, einen zuverlässigen Kompass und Fähigkeiten zur souveränen Navigation zu entwickeln, sodass diese, ähnlich wie Sie, ihren eigenen Weg in ihre Zukunft finden“, ergänzte Lindemann wohlwissend, dass die Kinder von heute, die Gesellschaft von morgen sind.

06. Februar 2026
Weiterlesen: Zeugnisverleihung im Studienseminar Heppenheim

Konfi-Workshop: Die 10 Gebote und der Holocaust

„Was hat die Konfi-Zeit in Lautertal mit dem 27. Januar und dem aktuellen Besuch von Ryan Lilienthal aus den USA zu tun“, fragte Pfarrer Jan Scheunemann seinen aktuellen Konfirmationsjahrgang beim jüngsten Konfi-Wochenende im Reichenbacher Gemeindehaus. Lilienthal besuchte die Teilnehmenden der Zusammenkunft während deren Auseinandersetzung mit den 10 Geboten beim jüngsten Konfi-Wochenende. Dort assistierte er bei einem Workshop, der sich mit dem tragischen Schicksal seiner jüdischen Familie aus Elmshausen beschäftigte, welche 1942 von der SS in KZ ermordet wurde. „Warum wurden normale Menschen zu Mördern und beliebte Mitbürger zu Opfern – und warum beachtete dabei niemand die 10 Gebote?“, fragten die angehenden Konfirmanden. Einfache Antworten gab es im Workshop nicht – dafür jedoch viel zu entdecken und zu verstehen, wie es zu dieser fatalen Fehlentwicklung in der NS-Diktatur kam. Lehramtsreferendar Christian Germann hatte den Workshop gemeinsam mit Ausbilder Frank Maus am Studienseminar Heppenheim entwickelt und mit den Konfis durchgeführt.

06. Februar 2026
Weiterlesen: Konfi-Workshop: Die 10 Gebote und der Holocaust

Freude am (Vor-)Lesen von klein auf

Bundesweites Programm „Lesestart 1-2-3“: Kostenlose Buchgeschenke für Kinder von ein bis drei Jahren

Darmstadt-Dieburg. Mit leuchtenden Kinderaugen, bunten Bilderbüchern und einer klaren Botschaft: Vorlesen ist ein wertvolles Geschenk fürs Leben. Anlässlich seines Besuchs in der Stadtbibliothek Dieburg hat Landrat Klaus Peter Schellhaas am 14. Januar symbolisch ein Lesestart-Set übergeben und damit das bundesweite Leseförderprogramm „Lesestart 1–2–3“ im Landkreis Darmstadt-Dieburg in den Fokus gerückt.

Im Landkreis beteiligen sich 30 Bibliotheken an dem Programm, insgesamt werden 3.797 Lesestart-Sets an Familien verteilt. Die Sets liegen kostenlos zum Mitnehmen bereit und richten sich an Eltern mit Kindern im Alter von ein bis drei Jahren.

15. Januar 2026
Weiterlesen: Freude am (Vor-)Lesen von klein auf

Kindergarten „Sonnenblume“ in Brandau ausgezeichnet

Frühe Sprachförderung im Kindergarten für soziale Teilhabe

Als einer von fünf Kindertagesstätten aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg wurde der Brandauer Kindergarten Ende September mit dem KiSS-Siegel ausgezeichnet: das Siegel würdigt Einrichtungen, die sich in besonderer Weise und langfristig um die frühe Sprachförderung von Kindern bemühen. KiSS steht für Kindersprachscreening – ein wissenschaftlich evaluiertes und standardisiertes Verfahren, mit dem der Sprachstand von vier- bis viereinhalbjährigen Kindern in hessischen Kitas erfasst wird. Ziel ist es, Sprachdefizite frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig geeignete Fördermaßnahmen einzuleiten. So sollen Bildungschancen und soziale Teilhabe von Kindern nachhaltig gestärkt werden.

07. Oktober 2025
Weiterlesen: Kindergarten „Sonnenblume“ in Brandau ausgezeichnet

Bildungs- und Teilhabepaket: Jetzt Leistungen nutzen!

Darmstadt-Dieburg. Das neue Schuljahr hat begonnen – und damit auch eine Zeit, in der viele Familien mit zusätzlichen Kosten für Schulmaterial, Mittagessen oder Vereinsbeiträge konfrontiert sind. Unterstützung bietet das Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes, das Kindern und Jugendlichen aus einkommensschwächeren Familien den Zugang zu Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe erleichtert.

„Jedes Kind soll die Chance haben, beim Lernen, auf Klassenfahrten, beim Mittagessen in der Schule oder bei Freizeitaktivitäten dabei zu sein. Deshalb möchten wir alle Familien im Landkreis Darmstadt-Dieburg ermutigen, die Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets zu nutzen – auch wenn das Schuljahr bereits läuft“, betont Christel Sprößler, Sozial- und Jugenddezernentin des Landkreises Darmstadt-Dieburg.

22. September 2025
Weiterlesen: Bildungs- und Teilhabepaket: Jetzt Leistungen nutzen!

Jugendberufshilfe im Kreis Bergstraße

Ein verlässlicher Partner für junge Menschen mit schwierigen Startbedingungen: Die Erste Kreisbeigeordnete Angelika Beckenbach würdigt zum 25-jährigen Jubiläum die Arbeit der Jugendberufshilfe im Kreis Bergstraße

Kreis Bergstraße (kb). Die Fachstellen Jugendberufshilfe im Kreis Bergstraße feiern in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Unter dem Motto „Kontakt, Vertrauen, Perspektive“ ebnen sie seit einem Vierteljahrhundert jungen Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf den Weg von der Schule in den Beruf.

13. August 2025
Weiterlesen: Jugendberufshilfe im Kreis Bergstraße

Bildungs- und Teilhabepaket: Dabei sein!

Gleich zum Schuljahresbeginn die Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets nutzen

Kreis Bergstraße (kb). Kinder und Jugendliche sollen die Möglichkeit haben, bei allen Aktivitäten ihrer Freunde dabei sein zu können. Selbst dann, wenn das Geld in ihren Familien aufgrund eines geringen Einkommens knapp ist oder sie Sozialleistungen beziehen. Dies ist eines der wichtigsten Ziele des Bildungs- und Teilhabepakets des Bundes (kurz BuT). „Uns ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen, die Anspruch auf diese Unterstützung haben, auch wirklich davon erfahren und die Angebote rund um Bildung und gesellschaftliche Teilhabe nutzen“, betont die Erste Kreisbeigeordnete und für den Eigenbetrieb „Neue Wege“ zuständige Dezernentin, Angelika Beckenbach. „Deshalb möchten wir erneut alle Bürgerinnen und Bürger auf das Bildungs- und Teilhabepaket hinweisen. Bitte scheuen Sie sich nicht und wenden Sie sich bei Fragen gerne an unser Team für Bildung und Teilhabe.“

13. August 2025
Weiterlesen: Bildungs- und Teilhabepaket: Dabei sein!

Bericht über Freiwilligendienst im Ausland von Elisabeth Meister

Im Onlinebrief Nr. 411 des Verschönerungsvereins Reichenbach schreibt Elisabeth Meister:

Hallo zusammen!

Weil ich dieses Jahr mit der Schule fertig bin, habe ich mir die Frage gestellt, was ich jetzt machen möchte. Um neue Erfahrungen zu sammeln und vor allem auch eine neue Kultur kennenzulernen, habe ich mich dazu entschieden, einen weltwärts-Freiwilligendienst zu machen.

05. Juli 2025
Weiterlesen: Bericht über Freiwilligendienst im Ausland von Elisabeth Meister

Erzählzeit: Mundartmärchen in der MPS

Die Erzählzeit  ist ein festes Unterrichtsangebot in den 1. Klassen der Mittelpunktschule Gadernheim (MPS), das ich seit vier Jahren übernommen habe. Es geht um das Erwerben von Sprachkompetenz. Das heißt die Kinder erzählen das Märchen der Vorwoche selbst nach, bevor es ein neues Märchen gibt. Daher ist es auch sinnvoll in Hochdeutsch zu erzählen.

Dieses Jahr entstand eine tolle Idee für Mundart-Kompetenz: die beiden 1. Klassen planten im Mai einen Besuch im Haus Elisabeth in Gadernheim ("Immer wieder kommt ein neuer Frühling - die Erstklässler der MPS zu Besuch im Haus Elisabeth in Gadernheim" und dort u.a. "mer sin all vum Ourewoald" singen. Daher wurde das "Ourewoald" vorher in den Klassen geübt (und die Lieder natürlich auch). Das habe ich aufgegriffen und vorgeschlagen, mal ein Mundartmärchen zu hören.

Fritz Ehmke von den Mundartfreunden Südhessen stellte dafür das Märchenbuch „Es wår emol, Märche in Südhessischer Mundård“ zur Verfügung und zusätzlich eine DVD mit den Märchen. Da es gerade Osterzeit war, nahmen wir das Märchen Has un Ijel von Edith Keil. Zusätzlich erzählte ich das Märchen noch in Hochdeutsch plus mein eigenes Märchen vom Osterdrachen.

Daraufhin meldete sich Mundartfreundin Christine Hechler, daß sie gerne auch ein Mundartmärchen erzählen würde, und das war der Auslöser für die Idee der Veranstaltung am 24. Juni. Die Schulleitung und die Lehrerinnen haben das Projekt sofort begeistert aufgenommen und unterstützt.

Foto: Ehmke - von links: Marieta Hiller, Edith Keil, Fritz Ehmke, Christine Hechler

Die Veranstaltung in der Aula erfolgte in zwei Gruppen: in der ersten Stunde die 1. und 2. Klassen, und in der zweiten Stunde die 3. und 4. Klassen. Die jetzigen 4. Klassen waren ja meine ersten (zur Pandemiezeit mit Masken und Abstand) Märchenerzählen mit Maske ist eigentlich ein Unding, aber so konnte es wenigstens stattfinden. Sogar die in jeder Klasse vorkommenden bekannten unruhigen Kinder lauschten still und konzentriert. Auf dem Schulhof werde ich schon immer von den größeren Kindern immer wieder gefragt "wann kommst du denn wieder mal zu uns?" Daher habe ich das sehr sehr gerne gemacht und es ist tatsächlich auch bei den älteren Kindern sehr gut angekommen.

Am Ende der Stunde bekamen die Erstkläßler ihre Märchenmappe wie vorher die anderen Klassen. Darin ist der komplette Erzählzeit-Ablauf zu finden. Die Märchen von Grimm oder Andersen kann sich jedes Kind in eigenen Märchenbüchern vorlesen lassen - oder später selbst lesen. Die unbekannteren Märchen wie "Wem gehört das Wasser" aus Afrika, "der Kloß" aus der Ukraine oder meine selbsterfundenen Märchen sind vollständig abgedruckt. Lesen Sie dazu auch über mein sehr aufschlußreiches Experiment mit ChatGPT!

In diesem Jahr haben wir sogar ein Experiment gemacht: ein Märchen hat bestimmte Rahmenbedingungen. Es muß eine Hauptperson geben, Zeit und Ort müssen diffus sein (vor langer langer Zeit, hinter den sieben Bergen), nach der Beschreibung der Ausgangssituation muß ein Problem auftreten (ein Hindernis, die böse Stiefmutter, ungerechte Behandlung etc). Nun folgt der Erzählweg: was geschieht unterwegs? Und endlich die wichtige Frage: Was geschieht am Ziel? Daraufhin lösen sich alle Schwierigkeiten auf, es kommt zu einer guten Lösung. Wichtig ist außerdem, daß der Erzählweg durch Magie geprägt ist. (Lesen Sie ganz unten im Exkurs, warum die Kinder mit dem Märchen vom Kloß nicht zufrieden waren!)

Mit diesen vorgegebenen Rahmenbedingungen begannen die Kinder nun, Sätze zu bilden. Diese wurden an die Tafel geschrieben und zum Schluß vorgelesen. Und siehe da: es waren zwei richtige Märchen entstanden, eins in der 1A und eins in der 1B!

Das selbst erdachte Märchen: Erzählzeit mit Marieta Hiller am 21. Januar 2025

Es gab einmal einen sehr klugen Menschen, der einen Fantasyroman geschrieben hat (Terry Pratchett, „Total verhext“ 1991). Darin geht es um Märchen, und er hat gesagt daß die Märchen nicht erst von den Menschen erdacht werden. Sondern sie sind schon immer da. Und immer wenn ein Märchen erzählt werden muß, dann ist es - schwupps - zur Stelle! Wir haben das gemeinsam ausprobiert, und das ist dabei herausgekommen:

Klasse 1A: „die tanzenden Skelette“

Es war einmal vor langer langer Zeit mitten im tiefen Wald, und zwei Kinder gingen dort entlang. Emma und Paul wollten Pilze sammeln. Sie trafen auf eine alte Frau, die war aber eine Hexe.
Die Hexe sagte, sie wünsche sich schon so lange neue Kinder, aber weil sie so gruselig aussieht, laufen alle Kinder immer wieder weg. Paul und Emma aber fürchteten sich nicht und gingen mit der Hexe in ihr Haus. Dort warf die Hexe Emma und Paul durch eine Falltür in den Keller.
Da gab es ganz viele tanzende Skelette, und plötzlich fiel ein Licht auf den Boden, dort ringelte sich eine Schlange. Als Emma und Paul ihr einen Apfel gaben, fing die Schlange an zu sprechen: „Abra Ka Dabra“ - und plötzlich waren die Skelette wieder tanzende Kinder, und die Hexe konnte nicht mehr zaubern, weil ihr Hexenbesen auch zu einer Schlange wurde.
Da liefen alle schnell nach Hause, und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Klasse 1B: „Die Spinne und das Gespenst“

Es war einmal vor langer langer Zeit auf einem Schloß, dort lebte eine Prinzessin, der war es immer langweilig. Eines Tages fand sie im Kellerverlies eine Ritterrüstung. Plötzlich begann die Rüstung zu tanzen, und ein Gespenst kam herausgekrochen. Huuuuhuuuuuuuu
Dann kam auch noch eine Spinne herausgekrabbelt, die sich vor dem Gespenst fürchtete.
Sie konnte sprechen und sagte zur Prinzessin: „nimmst du mich auf die Hand, und wir werden Freunde?“ - die Prinzessin fürchtete sich jedoch, und plötzlich wurde das Gespenst immer größer und heulte schaurig. Aber die Spinne jagte mutig das Gespenst durchs Schlüsselloch aus dem Verlies.
Die Prinzessin war froh und nahm nun die Spinne auf die Hand und sagte „komm laß uns Freunde werden“. Da machte es Pufffff und die Spinne war ein wunderschöner Prinz!
„Ich war viele Jahre mit dem Gespenst in der Rüstung eingesperrt, bis du mich befreit hast. Eine böse Hexe hat mich in eine Spinne verzaubert und sich selbst mit mir darin eingesperrt. Und dann wurde aus der Hexe ein Gespenst, aber das habe ich jetzt endlich verjagt!“
Die Prinzessin nahm den Prinzen zum Mann, und beide lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Ende. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute!

Beide Märchen entstanden als Gemeinschaftsaktion. Es wurde über die einzelnen Schritte abgestimmt. Aber die Märchen lagen trotz allem „in der Luft“...

der Kloß - ein Märchen, das in  der Ukraine und in Weißrußland erzählt wird - und warum die Kinder der ersten Klassen im letzten Jahr nicht mit seinem Ende zufrieden waren

Es waren einmal ein Großväterchen und ein Großmütterchen. Eines Tages sagte der Mann zu seiner Frau:
»Geh, Alte, fege den Schrank und schabe den Kasten aus, ob du nicht noch etwas Mehl für einen Kloß zusammenbekommst.«

Da nahm die Alte ein paar Hühnerfedern, fegte den Schrank und Kasten aus und brachte auch wirklich noch zwei Handvoll Mehl zusammen. Das Mehl vermischte sie mit saurer Sahne, machte daraus einen Kloß, weich und rund und nicht zu groß. Sie buk ihn in brutzelndem Rübenöl und stellte ihn dann zum Kühlen auf die Fensterbank.

Da lag er nun, der Kloß - weich und rund und nicht zu groß. Und die Zeit wurde ihm so lang - da fing er zu rollen an: rollte vom Fensterbrett auf die Bank, rollte von der Bank auf den Boden, rollte über die Bodendielen zur Zimmertür, sprang - hops - über die Schwelle, rollte durch den Flur, zur Haustür hinaus, über den Hof, rollte auf und davon. Und wie unser Kloß so rollte und rollte, kam ein Häschen angehoppelt: »Hör doch, Kloß! Kloß, bleib stehen! Kloß, ich will dich fressen!«

»Nein, friß mich nicht, Hase. Ich singe dir auch ein Liedchen vor: 
Bin ein Kloß, ein schöner Kloß.
Weich und rund und nicht zu groß.
Aus dem Schrank gefegt,
aus dem Kasten geschabt,
mit Fettmilch gemischt
und in Rüböl gebacken.
Stand am Fenster zum Kühlen,
und keiner kann mich kriegen.
Großväterchen kriegt mich nicht,
Großmütterchen kriegt mich nicht,
und du, Häschen, kriegst mich auch nicht!

Und ehe der Hase sich versah, war der Kloß weitergerollt.
Da stand auf dem Weg der Wolf, der große graue Wolf. »Hör doch, Kloß! Kloß, bleib stehen! 
Kloß, ich will dich fressen!« »Nein, nein. Du frisst mich nicht, grauer Wolf. Ich singe dir auch ein Liedchen vor: 

Bin ein Kloß, ein schöner Kloß.
Weich und rund und nicht zu groß.
Aus dem Schrank gefegt,
aus dem Kasten geschabt,
mit Fettmilch gemischt
und in Rüböl gebacken.
Stand am Fenster zum Kühlen,
und keiner kann mich kriegen.
Großväterchen kriegt mich nicht,
Großmütterchen kriegt mich nicht,
das Häschen kriegt mich nicht,
und du großer grauer Wolf, kriegst mich auch nicht!

Und schon war der Kloß wieder auf und davon.
Da kam aus dem Wald der Bär, der brummige braune Bär: »Hör doch, Kloß! Kloß, bleib stehen! Kloß, ich will dich fressen!« 
»Nein, nein, nein. Du frisst mich gewiss nicht, alter Brummbär. Aber ich singe dir ein Liedchen vor: 

Bin ein Kloß, ein schöner Kloß.
Weich und rund und nicht zu groß.
Aus dem Schrank gefegt,
aus dem Kasten geschabt,
mit Fettmilch gemischt
und in Rüböl gebacken.
Stand am Fenster zum Kühlen,
und keiner kann mich kriegen.
Großväterchen kriegt mich nicht,
Großmütterchen kriegt mich nicht,
das Häschen kriegt mich nicht,
der große graue Wolf kriegt mich nicht,
und du alter brauner Brummbär, kriegst mich auch nicht!

Und kaum hatte er fertig gesungen, war er auch schon weg.
Da saß am Wegrand der Fuchs, der schlaue rote Fuchs: »Kloß, lieber Kloß! Wo willst du denn so eilig hin?« 
»Ich rolle in die weite Welt hinaus!« »Kloß, lieber Kloß, singe mir doch ein Liedchen vor.« 
Und da sang der Kloß: 

Bin ein Kloß, ein schöner Kloß.
Weich und rund und nicht zu groß.
Aus dem Schrank gefegt,
aus dem Kasten geschabt,
mit Fettmilch gemischt
und in Rüböl gebacken.
Stand am Fenster zum Kühlen,
und keiner kann mich kriegen.
Großväterchen kriegt mich nicht,
Großmütterchen kriegt mich nicht,
das Häschen kriegt mich nicht,
der große graue Wolf kriegt mich nicht,
der alte braune Brummbär kriegt mich nicht,
und du, schlauer Rotfuchs, kriegst mich auch nicht!

»Wie schön du singst!« 
sagte da der Fuchs, »leider höre ich nicht so gut. Setze dich doch auf meine Schnauze, Kloß, und singe mir dein Liedchen noch einmal vor, nur etwas lauter.« Und der Kloß sprang dem Fuchs flink auf die Schnauze und sang noch einmal: 

»Bin ein Kloß, ein schöner Kloß.
Weich und rund und nicht zu groß.«

Und er sang es aus voller Kehle. Da sagte der Fuchs: »Kloß, lieber Kloß, setze dich doch auf meine Zunge und singe dein Lied zum letzten Mal!« 

Da sprang der Kloß dem Fuchs auf die Zunge: 
»Bin ein Kloß, ein schöner Kloß...“

Da schnappte der Fuchs »haps« - und weg war der Kloß.

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Ihr wart so empört darüber, daß dieses Märchen kein gutes Ende hatte, daß ich eins geschrieben habe für euch: hört euch diesen Schluß einmal an!

»Bin ein Kloß, ein schöner Kloß...“

Da schnappte der Fuchs »haps« - und weg war der Kloß. 

Aber

Aber

Aber der Fuchs hatte nur seine Zunge im Maul - der Kloß war tatsächlich weg:
von ferne hörte man ihn noch singen

Bin ein Kloß, ein schöner Kloß.
Weich und rund und nicht zu groß.
Aus dem Schrank gefegt,
aus dem Kasten geschabt,
mit Fettmilch gemischt
und in Rüböl gebacken.
Stand am Fenster zum Kühlen,
und keiner kann mich kriegen.
Großväterchen kriegt mich nicht,
Großmütterchen kriegt mich nicht,
das Häschen kriegt mich nicht,
der große graue Wolf kriegt mich nicht,
der alte braune Brummbär kriegt mich nicht,
und du, schlauer Rotfuchs, kriegst mich auch nicht!
Ich rolle und rolle und rolle hinaus in die weite Welt
und niemand, aber wirklich niemand soll mich fressen!

Februar 2024

 

 

28. Juni 2025

3. Juli - Finanzielle Bildung: praxisnahes Finanzwissen für Jugendliche

„Auftakt Finanzielle Bildung“ an der Mittelpunktschule Gadernheim: Praxisnahes Finanzwissen für Jugendliche

Am 3. Juli 2025 findet an der Mittelpunktschule Gadernheim der Workshop „Auftakt Finanzielle Bildung“ statt. Durchgeführt wird das Projekt von Schulgold, einem Berliner Unternehmen, das sich auf praxisnahe Finanzbildung für Jugendliche spezialisiert hat, in Kooperation mit KubuS e.V.

Zwei neunte Klassen mit insgesamt 40 Schüler:innen setzen sich einen Vormittag mit finanziellen Themen auseinander – von Inflation am Beispiel des Dönerpreises bis hin zu wirtschaftlichen Entscheidungen im Alltag. Der Workshop verbindet wissenschaftliche Methoden mit lebensnahen Beispielen, um nachhaltiges Lernen zu fördern.

24. Juni 2025
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