Kommunaler Arbeitskreis „Rat gegen Unrat“ tagt beim ZAW: 23 Fachleute aus 16 Kommunen beraten über Lösungen gegen wilde Müllablagerungen
Messel, 5. März 2026. Wie gehen Kommunen mit illegalen Müllablagerungen um – und welche Maßnahmen können helfen, sie zu reduzieren? Mit diesen Fragen beschäftigte sich der kommunale Arbeitskreis „Rat gegen Unrat“, der am 5. März 2026 beim Zweckverband Abfall- und Wertstoffeinsammlung (ZAW) in Messel zusammenkam.
Ziel des Treffens war es, Erfahrungen aus den Städten und Gemeinden zu bündeln, aktuelle Entwicklungen zu besprechen und erste Lösungsansätze zu erarbeiten. Der ZAW organisiert und moderiert den Arbeitskreis, um den interkommunalen Austausch zu stärken und die Kommunen bei der Bewältigung dieser Herausforderungen zu unterstützen.
Im Mittelpunkt standen aktuelle Themen aus der Praxis der Kommunen. Diskutiert wurden unter anderem der zunehmende Fund von Lachgaskartuschen, der Entsorgungsweg von Dispersionsfarben, Herausforderungen rund um Weißblech- und Altkleidercontainer sowie der Umgang mit wildem Sperrmüll. Auch organisatorische Fragen, etwa zum Ummeldeprozess von Abfallbehältern, zum Mindestrestmüllvolumen oder zur Information über geplante Sperrmülltouren, wurden angesprochen.