Am 23. April 2018 ging ein Wolkenbruch über Neutsch nieder, der in kürzester Zeit die Keller vollaufen ließ. Hier mußten sehr schnell zahlreiche Heizöltanks von der Freiwilligen Feuerwehr gesichert werden. Die Bewohner rückten mit Besen und Schaufeln an, um den Schlamm zu beseitigen. Der Einsatz ist noch zu finden auf den Seiten der Freiwilligen Feuerwehr Modau.
"Man muß nicht grün sein, um etwas für die Natur zu tun." Mit diesen Worten begrüßte mich der Reichenbacher Alfred Hogen, Ortsvorsteher und für die Lautertaler Bürgerliste im Gemeindeparlament. Wer grün denkt, findet nicht alles gut, was andere Parteien tun. Doch wenn etwas vor Ort getan wird, das allen nutzt und niemandem schadet, bringt das alle weiter voran als die große Politik.

Daß sich unter dem "Straßenbegleitgrün" der Reichenbach verbirgt, konnte man kaum erkennen - Foto Alfred Hogen
Lustige Fotomontage: der Beedenkirchener Vogel-Tischtennis-Teich
Die Flutkatastrophe, die ab 14. Juli 2021 ganze Landstriche Deutschlands und Europas verwüstete, führte zum Nachdenken über jeweils sinnvolle Vorbeugungsmaßnahmen. Mindestens 230 Menschen kamen zum Tode. "Das Hochwasser ist gemessen an der Opferzahl die schwerste Naturkatastrophe in Deutschland seit der Sturmflut 1962." Der Versicherungskonzern Aon geht von einer Schadenshöhe von mehr als zehn Milliarden US-Dollar aus," schreibt Wikipedia. Wie schnell es im Katastrophenfall gehen muß, und wie man dafür vorbereitet sein kann, erläutern wir in unserem Beitrag Was tun bei einer Katastrophe?
Aktuell sind wir alle alarmiert: das Hochwasser vor drei Wochen traf uns weitgehend unvorbereitet. Die Fehler, die bei den offiziellen Informationsketten gemacht wurden, werden zur Zeit aufgearbeitet. Wir stellen hier im Laufe der nächsten Tage für Sie zusammen, was jeder einzelne tun kann. Wichtige Infos finden Sie auf den Seiten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
So! Jetzt setze ich auch mal plakative und unkorrekte Überschriften in die Welt. Allerdings sind sie weder fett und rot noch 15cm hoch. Aber das war mir ein Bedürfnis.
Natürlich wird die Energiewende nicht DADURCH verhindert oder behindert, daß die Bevölkerung aufgrund eines winzigen Meßfehlers vor lauter Infraschall-Panik nicht mehr schlafen kann. Das weiß jeder: wie Politik funktioniert und warum es keine unliebsamen Entscheidungen gibt, wer dahinter steckt etc. etc...
"Das Mäandern muß wieder möglich werden", sagt Torsten Schäfer. Bei einem Online-Diskussionsabend zum Thema "Zurück zur Natur? Wie die Renaturierung unserer Gewässer sozial-ökologisch gestaltet werden kann" im Juni umrahmte Schäfer mit ausgewählten Texten aus seinem Buch Wasserwege die Beiträge der Diskussionsteilnehmer. Gegenstand der Veranstaltung war das Projekt Weschnitz Dialog. "Das Wort Quelle ist in unserer Sprache vielfältig präsent," so Schäfer. Als Wegmarken sind sie ein wichtiges Element das in die Landschaft führt. Quellen und Brunnen spielen in den meisten Märchen und Sagen eine wichtige Rolle.
Start des Aktionsbündnisses #kijufoesfuerklimaschutz: „Nichts weniger als jetzt die Welt retten“
(kijufoesfuerklimaschutz bedeutet: kommunale Kinder- und Jugendförderungen - Anm. d. Red) Klimaschutz ist trotz Corona aktuell eines der zentralen Themen unserer Gesellschaft. Es ist ein breites und vielschichtiges Anliegen, welches generationenübergreifend alle Menschen in alltäglichen Situationen, aber auch bei langfristigen Themen und Planungen begleitet. Klimaschutz ist dabei nicht nur utopisch und groß gedacht, sondern kann von allen auch schon mit kleinen Dingen betrieben bzw. unterstützt werden. Klimaschutz ist vor allem auch ein Thema von Kindern und Jugendlichen, wie beispielsweise die Fridays for Future Bewegung deutlich macht.
Eine Informationsschrift der Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße (KMB) erläutert die Anlagen der Abwasserentsorgung im Verbandsgebiet: Kläranlagen, Pumpwerke, Regenüberlaufbecken bzw. -bauwerke, Kanäle und Druckleitungen.
Ein oft gehörtes Argument - jedoch nach Recherchen von GEO (Heft 0321) unwahr: 2019 gab es 284800 Jobs in Branchen erneuerbarer Energie, dagegen 20800 im Braunkohlebergbau und Kohlekraftwerken, das sind weniger als 10%.
Sehr detailliert sind bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) die Erntemengen und der Umfang der Selbstversorgung (Import / Export) an Getreide aufgeschlüsselt.
Die BLE lagert im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zur staatlichen Ernährungsvorsorge in der zivilen Notfallreserve (ZNR) 800.000 Tonnen Reis, Hülsenfrüchte, Kondensmilch (Milchpulver), Weizen, Roggen und Hafer. Das sind pro Bundesbürger 9,7 kg. Damit soll in Krisenfällen eine tägliche Mahlzeit über mehrere Wochen gewährleistet werden. Diese Notversorgung im Wert von 200 Millionen Euro ist an 150 geheim gehaltenen Standorten gelagert und soll vor allem die Bevölkerung in Ballungsräumen versorgen, indem in Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen Mahlzeiten hergestellt werden. Die hohen Kosten erklären sich aus der Anschaffung und der aufwändigen Lagerhaltung.
Diese zivile Notfallreserve ist sinnvoll, daß sich landwirtschaftliche Erzeugnisse nicht kurzfristig produzieren lassen und die Ernährungsindustrie aufgrund "Lager Autobahn" keine großen Vorräte vorhält.
Zugleich kann die BRD mit dieser Reserve auch anderen in Notlagen helfen: 1999 wurden Vorratslieferungen in den Kosovo geliefert, wo während der Balkan-Kriege viele Flüchtlinge versorgt werden mußten.
Beim Klimawandel gibt es Gewinner und Verlierer: in einem Großprojekt untersuchten Wissenschaftler des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums die Entwicklung von 51 auf Ackerland brütenden Vogelarten aus 18 europäischen Ländern auf der Basis der Daten von über 50.000 freiwilligen Vogelbeobachtern. Haussperling, Raben- und Nebelkrähe, Wiesenpie-per und verschiedene Zeisigarten brüten in kälteren Regionen, wo sie inzwischen häufig keine geeigneten Rastgebiete mehr finden. Langstreckenzieher wie Steinschmätzer und Gartenrot-schwanz, die spät im Jahr in Europa ankommen, profitieren von den wärmeren Temperaturen, doch in Afrika zieht der Klimawandel für diese Zugvögel eine ausgeprägte Trockenheit nach sich. Im Allgemeinen gehen die Artenzahlen von Langstreckenziehern bereits zurück. Gewinner des Klimawandels sind Standvögel wie Gartenbaumläufer und Türkentauben, die ganzjährig in einem Gebiet bleiben. Wärmere Winter und längere Frühjahre wirken sich durch längere Brutzeiten positiv aus. Infos: Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung: www.senckenberg.de