Gesangverein Sängerlust Lautern: Mehrtagesausflug in die Lüneburger Heide

Herbst 2026: Der Gesangverein Sängerlust Lautern unternahm dieses Jahr wieder einen Mehrtagesausflug mit Auto-Schmidt. Am frühen Morgen ging es Richtung Norden. Ziel war die
Lüneburger Heide. Rund um den Wilseder Berg liegen die größten zusammenhängenden Heideflächen Westeuropas. Am frühen Nachmittag kamen wir in Celle an. Diese liegt am Südrand der Lüneburger Heide. In der Altstadt gibt es noch sehr viele gut erhaltene Fachwerkhäuser. Nach einem ausgiebigen Stadtrundgang ging die Fahrt weiter zum Hotel.

 

Am nächsten Tag, nach dem Frühstück Weiterfahrt in die Heide. Zuerst besuchten wir einen der vielen Heidegärten. Danach ging es zu einem Schafsstall, um dem Austrieb der Heideschnucken zuzuschauen. Diese halten die Heide frei von zu vielen ungewünschtem Wachstum von Bäumen und Sträuchern. Weiterfahrt nach Undeloh, von dort aus stiegen wir in Pferdekutsche, die uns nach Wilseder fuhren. In diesem kleinen Heidedörfchen wohnen nur noch wenige Menschen. Autos dürfen nur mit einer Sondergenehmigung dort in die Heide rein fahren. In Wilseder hatten wir die Möglichkeit das örtliche Museum zu besuchen, oder mit der Reiseleiterin zum Totengrund zu laufen. Dort gab es einen unglaublichen Blick auf die Heide mit ihren Birkenbäumen und Wacholdersträuchen. Zurück in Undeloh stärkten wir uns erst einmal mit Kaffee und einem Stück Buchweizentorte.

Buchweizen ist eine Spezialität in der Lüneburger Heide. Am dritten Tag stand die alte Hansestadt Lüneburg auf dem Programm, auch eine sehr schöne sehenswerte Stadt. Über 1000 Jahre wurde dort Salz abgebaut. Durch diesen Handel kam die Stadt im Mittelalter zu Reichtum und Ansehen. Heute stehen einige der alten Häuser ziemlich schräg da. Der Boden im Untergrund hat im Laufe der Zeit nachgegeben. Auf der Rückfahrt zum Hotel haben wir noch das Schiffshebewerk Lüneburg bei Scharnebeck besichtigt. Ohne dieses Bauwerk hätten drei vier Staustufen auf dem Elbeseiten-Kanal gebaut werden müssen. Ein beeindruckendes Bauwerk. Man kann sich fast nicht vorstellen, wie schnell die Schiffe rauf oder runter gefahren werden. Am vierten Tag stand dann schon wieder die Heimreise an. Am späten Nachmittag waren wir wieder zuhause.

Edith Götz, Lautern

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